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Geschichte

Jahr Ereignis
1909 Die Aargauische Frauenliga zur Bekämpfung der Tuberkulose wird auf Schloss Lenzburg gegründet, mit dem Zweck: Aufklärung, Desinfektion, Obligatorium der Anzeigepflicht, Unterstützung der Tuberkulosekranken, Förderung der aarg. Heilstätte Barmelweid
1909 - 1914   In allen 11 Bezirken des Kantons werden Bezirkskomitees gegründet.
1912 Eröffnung der aargauischen Heilstätte Barmelweid für Tuberkulosekranke
1933 Eine erste ärztlich geleitete, unentgeltliche Fürsorge der Liga auf der Barmelweid wird eröffnet.
1939 Die Sterblichkeit an Tuberkulose ist eher rückläufig, was auf sorgfältige Aufklärung, gewissenhafte Umgebungsuntersuchung und gute, ärztliche Versorgung zurück­zuführen ist.
1939 - 1945 Einige tausend Wehrmänner sind von der Tuberkulose bedroht.
1952 Das Aargauische Tuberkulosegesetz wird mit grossem Mehr angenommen. In diesem Gesetz ist auch eine Tbc-Steuer vorgesehen, welche als 3%-Zuschlag auf der Staatssteuer erhoben wird. Die Liga erhält vom Kanton den offiziellen Auftrag zur Bekämpfung der Tbc. Die Schirmbildzentrale und der Impfdienst nehmen die Arbeit auf.
1957 Die aargauische Liga gegen Krebs bittet um die Mitbenützung unserer gut funktionierenden Fürsorgestellen.
1959 50 Jahre Liga - Feier auf Schloss Lenzburg. Mehr als 500 Personen nahmen daran teil und der Regierungsrat übergab eine Jubliäumsspende von Fr. 5'000.--.
1960 Die Fürsorgerinnen arbeiten nun auch im Auftrag der Invalidenversicherung.
1972 Die Jahresversammlung nimmt den neuen Namen: Aarg. Frauenliga gegen Tuberkulose und langandauernde Krankheiten an. Die Fürsorgestellen werden zu Gesundheitsberatungsstellen umbenannt. Die Beratungstätigkeit schliesst Personen mit Tuberkulose, Krebs und Asthma ein, wie auch Leiden der inneren Organe; Lungen, Luftwege, Herz-Kreislauf- und Stoffwechselkrankheiten, inklusive Diabetes.
1973 Die Frauenliga beginnt mit der Vermietung von Inhalatoren (13) und Respiratoren (6).
1974 Auf Anregung der Schweizerischen Vereinigung gegen Tuberkulose und langandauernde Krankheiten (SVTL) erfolgen erste Ausmietungen von apparativen Atemhilfsgeräten.
1980 Die Aargauische Frauenliga erweitert ihr Angebot und nimmt neu Menschen mit psychischen Leiden in die Beratung auf. Dieser Dienst wird unterstützt vom Sozialpsychiatrischen Dienst in Königsfelden durch regelmässige Fachberatungen. Neue Probleme mit der Betreuung Asylsuchender stellen sich ein. Grenzsanitarische Untersuchungen werden durch die Beratungsstelle Aargau und später (1986) durch das Kantonalsekretariat in Aarau veranlasst.
1984 75 Jahrfeier der Aarg. Frauenliga in Rheinfelden.
1986 Noch werden 1849 Tbc-Gefährdete untersucht.
1988 Der Grosse Rat bewilligt den Kredit zur Anschaffung eines neuen Schirmbildwagens.
1991 Die Generalversammlung der Liga findet in Laufenburg statt. Die Liga hat sich einen neuen Namen gegeben: Aargauische Liga für Lungen und Langzeitkranke (ALLL).
1994 Die ALLL sieht sich gezwungen, die Schliessung der Vorsorgezentrale vorzunehmen. Zunehmende finanzielle Probleme und der Rückgang der Tuberkulose machen diesen schweren Entscheid notwendig.
  Die Fachstelle "Tabakprävention" wird gegründet. Sie wird getragen von den beiden kantonalen Ligen, der Aarg. Liga für Lungen- und Langzeitkranke und der Aarg. Krebsliga.
1996 Die bisher gemeinsame Geschäftsstelle der Aarg. Krebsliga und der Aarg. Liga für Lungen- und Langzeitkranke wird personell "unter optimaler Ausnützung der bereits bestehenden Infrastruktur" in zwei unabhängige Geschäftsstellen aufgeteilt.
1997 Die Aargauische Liga für Lungen- und Langzeitkranke beteiligt sich an der Genossenschaft LOX (Liquid Oxygen) mit einem Kapital von Fr. 60'000.--.
1998 Überprüfung der Vereinsstruktur durch einen externen Berater. Ergebnis: Die operative Leitung einer Organisation dieser Grösse muss von einer professionellen Geschäftsführung wahrgenommen werden.
  Die Gruppen "Atmen und Bewegen" werden von der Organisation "Das Band" übernommen.
1999 Die bisher bestehenden 14 Vereine (11 Bezirke, Apparatedienst, Impfdienst, Geschäftsstelle) werden rückwirkend per 1. Januar in einen Verein fusioniert.
  Der Name wir auf "Lungenliga Aargau" geändert. Im gleichen Jahr weden die Strukturen verändert und ein Geschäftsführer eingestellt.
  Feier des 90-Jahre-Jubiläums im Sportzentrum Tägerhard, Wettingen. Grussbotschaft von Regierungsrätin Stéphnie Mörikofer-Zwez.
2000 Die Aarg. Krebsliga kündigt den Beratungsvertrag "Sozialarbeit" und den Zusammenarbeitsvertrag für die gemeinsame Fachstelle "Tabakprävention".
  Ab 1. Juni führt die Lungenliga Aargau eine eigene Fachstelle Gesundheitsförderung und Tabakprävention.
  Die Lungenliga Aargau legt die auf vier Standorte in Aarau verteilten Dienste der Heimtherapie, des Impfdienstes, der Sozialberatung und der Geschäftsstelle an der Kasinostrasse 15, in Aarau zusammen.
2001 Die Beratungsstellen der Bezirke Muri und Bremgarten werden am Bahnhofweg in Wohlen zusammengeführt. Die beiden Bezirkskommissionen werden zur Regionalkommission Freiamt.
  Die Beratungsstellen der Bezirke Baden und Zurzach werden in Baden zusammengelegt. Die Bezirkskommissionen bleiben eigenständig bestehen.
2003 An einer Retraite beschliesst der Kantonalvorstand, die bisher 11 Bezirke künftig in vier Regionen einzuteilen. Für die Umsetzung wird ein Zeithorizont bis Ende 2005 festgelegt.
  Die Beratungsstellen Lenzburg und Kulm werden mit der Beratungsstelle Aarau zusammengelegt.
2004 Die Beratungsstelle Brugg wird der Beratungsstelle Baden-Zurzach, in Baden angegliedert und die Bezirkskommissionen zur Regionalkommission Baden-Brugg-Zurzach zusammengeführt.
2005 Die Beratungsstellen Frick und Rheinfelden werden an einem neuen Standort in Rheinfelden zur Beratungsstelle Fricktal zusammengeführt.
  Die Beratungsstelle Zofingen wird aufgelöst und der Arbeitsplatz der Sozialarbeiterin nach Aarau verlegt. Damit ist das im Jahr 2003 beschlossene 4-Regionen-Modell umgesetzt.
  Im Dezember zieht die Geschäftsstelle der Lungenliga Aargau in die neuen Räumlichkeiten an der Hinteren Bahnhofstrasse 6 in Aarau.

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Lungenliga Aargau

Hintere Bahnhofstrasse 6

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Tel. 062 832 40 00

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