Luft & Gesundheit

 

 

  • Das Kinderhilfswerk der UNO Unicef hat eine neue Studie veröffentlicht, gemäss der jedes 7. Kind weltweit, rund 300 Millionen Kinder insgesamt, an Orten leben, an welchen die Schadstoffgrenzen der Aussenluft regelmässig um das mindestens sechsfache überschritten werden. Starke Verschmutzung von Innen- und Aussenluft erhöht das Risiko für Lungenentzündungen und diese sind für den Tod von ca. 10% aller 600'000 sterbenden Kindern unter 5 Jahren pro Jahr verantwortlich.

  • Neuer Verein gegründet: Die Klimaseniorinnen klagen für eine bessere Umweltpolitik. http://klimaseniorinnen.ch/

  • Luftqualität in der Schweiz - Weitere Luftreinhaltemassnahmen sind nötig: Die neuesten Zahlen des Nationalen Beobachtungsnetzes für Luftfremdstoffe zeigen: Die Luftqualität in der Schweiz hat sich seit dem Jahr 2000 deutlich verbessert, der jährliche Rückgang an Luftschadstoffen flacht jedoch ab. Zudem wurden die Immissionsgrenzwerte von Feinstaub, Stickoxid und Ozon auch 2015 an vielen Standorten überschritten.

  • Klimawandel gefährdet heutige Erfolge: Der Ozongehalt in der Umgebungsluft hat in der Schweiz in den vergangenen Jahren nur wenig abgenommen, wie die Auswertung langjähriger Messreihen des Nationalen Beobachtungsnetzes für Luftfremdstoffe (NABEL) zeigt. Damit belastet der Sommersmog nach wie vor die menschliche Gesundheit. Mit dem Klimawandel dürften heisse Sommer wie 2003 und 2015 künftig häufiger auftreten und das Ozonproblem erneut verschärfen. Das aktuelle Factsheet der Akademien der Wissenschaften der Schweiz beschreibt die Problematik. Dieses finden Sie hier.

  • Eine Studie eines Forscherteams hat die Lungen von 64 asthmatischen Kindern untersucht und in allen Proben Carbon Nanotubes entdeckt. Mehr Infos finden Sie hier.
  • Das Ludok hat eine Weltkarte mit geltenden Grenzwerte für PM2,5 und 10 erstellt.
  • Hier geht es zur neuesten Ausgabe des „Little Green Data Books“  Der Bericht geht auf die zunehmenden Kosten der Luftverschmutzung ein und legt dar, dass die Luftverschmutzung vielen Regionen der Welt ein stark wachsendes Public Health Problem ist.
  • Das Tropeninstitut in Basel hat ein Übersichtsdokument zu den gesundheitlichen Folgen der NO2-Belastung erstellt: http://edoc.unibas.ch/37623/

 

Rauchen

  • Das Schweizer Suchtpanorama 2016 hat einen Bericht über die aktuellen Konsumtrends im Suchtbereich publiziert. Es konnte insbesondere eine Erhöhung des Tabakkonsum bei den 15- bis 19-Jährigen festgestellt werden.

  • In Italien ist seit Februar 2016 das Rauchen in Autos in Anwesenheit von Minderjährigen und Schwangeren verboten. Ein solches Verbot wurde bereits in mehreren Ländern eingeführt, weitere Länder ziehen diese Regelung in Erwägung.

  • Das U.S. Centers for Disease Control and Prevention hat am 08.01.2015 einen Bericht veröffentlicht zum Thema E-Zigaretten Werbung. Laut dem Bericht sind annähernd sieben von zehn Studenten von US Mittel- und Hochschulen im Jahr 2014 E-Zigaretten Werbung ausgesetzt. Er sagt weiter, dass diese Exposition zum erhöhten E-Zigaretten Konsum bei Jugendlichen beitragen kann. Hier gelangen Sie zum vollständigen Bericht.

  • Am 15.10.2015 veröffentlichte das Bundesamt für Statistik (BFS) eine Statistik zu den tabakbedingten Todesfällen in der Schweiz von 1995 bis 2012. Im Jahr 2012 starben in der Schweiz ungefähr 9500 Menschen an tabakbedingten Krankheiten. Das sind knapp 15% aller Todesfälle dieses Jahres. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
  • Die WHO bekräftigt, wie wichtig die Erhöhung der Steuern auf Tabakwaren ist, um weltweit Millionen vorzeitige Todesfälle durch die Folgen des Tabakkonsums zu verhindern. Mehr Infos finden Sie hier.