Ganz herzliche Gratulation dazu, dass Sie einen Rauchstopp in Erwägung ziehen und sich darüber informieren möchten!

 

Sie haben bereits eine wichtige Etappe auf dem Weg zum Nichtrauchen erreicht.
Vielleicht sind Sie dem Ziel, mit dem Rauchen aufzuhören, schon näher als Sie denken...

Ein Rauchstopp lohnt sich:

  • Schon nach einigen Tagen wird der Raucherhusten schwächer und verschwindet nach wenigen Monaten komplett.
  • Das Herzinfarktrisiko ist ein Jahr nach dem Rauchstopp nur noch halb so gross wie bei rauchenden Personen.
  • Nach 15 Jahren hat sich das Herzinfarktrisiko dem Risiko einer Person, die nie geraucht hat, angeglichen.
  • Das Lungenkrebsrisiko ist nach 10 Jahren nur noch halb so gross wie bei rauchenden Personen.
  • Die Leistungsfähigkeit bei der Arbeit, beim Sport und in der Freizeit nimmt zu. 
  • Der Geruchssinn erholt sich und das Essen schmeckt besser.
  • Weder Kleider noch Räume riechen nach Rauch.
  • Ihr Selbstvertrauen wird gestärkt und Sie fühlen sich unabhängiger und freier.
  • Das gesparte Geld haben Sie für anderes zur Verfügung.
  • Für Ihre Kinder sind Sie ein Vorbild.
  • Ihr Umfeld wird vor dem Passivrauchen geschützt.

Das im Tabak enthaltene Nikotin macht den Körper abhängig. Der soziale und emotionale Aspekt des Rauchens fällt ebenfalls ins Gewicht. Dazu gehören Rauchgewohnheiten in bestimmten Situationen, zur Selbstverständlichkeit gewordene Abläufe im Alltag und die gefühlsmässige Bindung an die Zigarette. Oft ist das Rauchen für die rauchende Person ein Teil des persönlichen Lebensstils. Bei einem Rauchstopp müssen daher sowohl die körperliche als auch die psychische Abhängigkeit überwunden werden.

 

Testen Sie, wie abhängig Sie sind: Jetzt den Test ausfüllen! 

Verschiedene Hilfsangebote können Sie bei einem Rauchstopp unterstützen:

 

Individuelle Beratung und Gruppenkurse:

Die kantonalen Lungenligen unterstützen Sie gerne bei Ihrem Rauchstopp.

Liste mit kantonalen Angeboten.

Rauchstopp-Trainings im Unternehmen

 

Beratung am Telefon:

Unter der Nummer 0848 000 181 berät die Rauchstopplinie in Deutsch, Französisch und Italienisch montags bis freitags von 11 bis 19 Uhr (8 Rappen pro Minute über das Festnetz, über das Mobilnetz entsprechend mehr). Diese Nummer steht auf jeder Zigarettenpackung.

Telefonische Beratung
 in Albanisch, Portugiesisch, Spanisch, Serbisch, Kroatisch, Bosnisch und Türkisch.

 

Pharmazeutische Hilfen:

Verschiedene Produkte (z.B. Nikotinersatz) können Sie beim Rauchstopp unterstützen und sind in der Arztpraxis oder in der Apotheke erhältlich.

Weitere Informationen zu Medikamenten.

 

Broschüren:

Informationsmaterial zum Thema Rauchstopp können Sie hier bestellen.
 

Online Unterstützung:

Das Online Rauchstopp-Training

Das Coaching beruht auf einem automatischen Computerprogramm.

 

Welche Rauchstoppmethode passt zu Ihnen?

Füllen Sie den Test des Vereins Lunge Zürich aus!

  • Rauchgewohnheiten beobachten: Machen Sie sich Ihre persönlichen Rauchgewohnheiten bewusst. Wann und warum rauchen Sie? Dabei hilft das Führen von Selbstkontrollblättern
     
  • Aufhörbereitschaft abwägen: Sind Sie bereit, mit dem Rauchen aufzuhören? Was spricht dafür, was dagegen? 
     
  • Zeitpunkt festlegen: Treffen Sie den klaren Entscheid zum Aufhören und definieren Sie Ihr Rauchstoppdatum, d.h. den Tag, an dem Sie aufhören zu rauchen. 
     
  • Unterstützung organisieren: Wählen Sie die von Ihnen bevorzugte Rauchstoppmethode, informieren Sie Ihr Umfeld und suchen Sie eine Begleitperson, die Sie beim Aufhören unterstützt. 
     
  • Rauchutensilien entfernen: Entfernen Sie vor dem selber festgesetzten Datum für den Rauchstopp sämtliche Rauchutensilien aus Ihrer Umgebung. Die Wahrscheinlichkeit ist grösser, in einem schwierigen Moment der Zigarette zu widerstehen, wenn Sie sich die Zigarette erst organisieren müssen, statt sie bereits zur Hand zu haben. 
  • Gewohnheiten ändern: Bereiten Sie Alternativen für die kritischen Momente vor, insbesondere Ersatzhandlungen für Ihre «Lieblingszigaretten» und für Ihre Rauchpausen. Tipps für schwierige Momente und zum Rauchstopp allgemein finden Sie hier
  • Der Versuchung aus dem Weg gehen: Meiden Sie nach dem Rauchstopp eine Zeit lang Orte, an denen die Versuchung zu rauchen besonders gross ist. 
     
  • Sich etwas gönnen: Belohnen Sie sich anfangs täglich für das erreichte Ziel, heute nicht geraucht zu haben.
     
  • Rückfälle vermeiden: Die gefährlichste Zigarette nach dem Rauchstopp ist immer die erste. Ein Rückfall ist aber keine Katastrophe, sondern ein Lernprozess. Freuen Sie sich am bisher Erreichten und starten Sie sogleich den nächsten Rauchstopp. 
  • Körperlich aktiv sein: Nehmen Sie ein persönliches Bewegungsprogramm in Angriff und achten Sie auf gesunde Ernährung. 
     
  • Hilfe in Anspruch nehmen: Beanspruchen Sie bei Bedarf Betreuungs- und Beratungsangebote  von Fachstellen oder Ärzten und Ärztinnen.  

 

Weitere Tipps zum Rauchstopp