
Regelmässiger Sport und körperliche Belastung sind für Asthma-Betroffene kein Tabu. Im Gegenteil – denn sie können durch körperliches Training ihre Leistungsfähigkeit verbessern, die Atemmuskeln stärken und ihre Ausdauer steigern.
Sport ist ein wichtiger Ausgleich für Körper und Seele – auch für Asthma-Betroffene. Ja, auch Menschen mit Asthma dürfen, können und sollen Sport treiben. Bei richtiger Behandlung und Beachtung der ärztlichen Hinweise schliessen sich Sport und Asthma nicht aus.
Sport, vor allem Schwimmen und Ausdauersportarten, ist sogar hilfreich in der Asthmabehandlung. Die Bewegung vermittelt den Betroffenen ein Gefühl der Sicherheit und Kontrolle über ihre Krankheit. Die bessere Wahrnehmung für den eigenen Körper hilft, Anzeichen einer Verschlechterung frühzeitig zu erkennen.
Insbesondere Kinder mit Asthma sollen ohne Einschränkung an den Aktivitäten ihrer Freunde und Schulklassen teilnehmen können. Mit der heutigen Asthmatherapie ist dies möglich und wünschenswert.
Kinder und Jugendliche mit Asthma können in nach sportmedizinischen Grundsätzen ausgerichteten Kursen verschiedene Sportarten kennen lernen.
Rolf ist verunsichert. Sein Peak-Flow-Wert vor dem Rudertraining heute Nachmittag ist tiefer als üblich. Schon heute Morgen beim Schulturnen verspürte er ein klemmendes Gefühl über der Brust. Zu inhalieren wagte er nicht, wegen der Kameraden… Vor dem Bootshaus des Ruderclubs Reuss ist alles anders: Zusammen messen alle Teilnehmenden der Rudertrainings ihren Peak-Flow und tragen ihre Werte in die Liste ein, beobachtet von der Physiotherapeutin José van der Hoef, die die Jugendlichen bei jeder Ausfahrt begleitet.
Jeden Dienstag 17-19 Uhr beantworten Ärztinnen und Ärzte Ihre Fragen zu Lunge und Atemwegen. Eine kostenlose Dienstleistung der Lungenliga.