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Symptome - akute Atemnot, Husten und Engegefühl

Die Anfälle von Atemnot, welche typisch für Asthma sind, haben ihren Ursprung in den Atemwegen (Bronchien). Bei Asthmapatientinnen und -patienten kommen drei unglückliche Umstände zusammen, die gemeinsam zur Verengung der Atemwege und somit zur Atemnot beitragen:

  • Bei Asthmatikerinnen und Asthmatikern reagiert die Schleimhaut der Bronchien auf eine Reizung mit Entzündung. Die Schleimhaut wird dadurch dicker und verengt so die Bronchien.
  • Die Schleimhaut bildet einen zähen Schleim, der in den Bronchien hängen bleibt und ebenfalls zur Verengung der Atemwege beiträgt.
  • Die Muskeln, die rings um die Bronchien verlaufen, verkrampfen sich und drücken sie zusammen. Das verengt die Atemwege zusätzlich.

 

Diese drei Vorgänge verursachen die Atemnot bei einem Asthmaanfall. Der Schweregrad eines Anfalls reicht von leichter Atemnot bis zur lebensgefährlichen Atembehinderung. Auch die Zahl der Anfälle pro Monat oder Woche kann unter den Asthmatikerinnen und Asthmatikern sehr unterschiedlich sein. Zwischen Anfällen können Betroffene beschwerdefrei sein, oder aber auch ständig unter erschwerter Atmung leiden. Ein Asthmaanfall lässt sich mit inhalierbaren (evtl. auch oralen) Medikamenten sehr gut vorbeugen und behandeln (siehe „Behandlung des Asthmas“).

 

Nebst der Atemnot kommen bei Asthma noch weitere Symptome hinzu:

  • (Reiz)Husten
  • Engegefühl in der Brust
  • Pfeifendes Geräusch beim Ausatmen (entsteht durch die Verengung der Bronchien)
  • Kurzatmigkeit bei Anstrengung

 

Die Entwicklung der Krankheit ist sehr individuell und hängt stark von der Therapie ab. Kinder mit Asthma haben gute Chancen, dass sich die Krankheit bis zum Erwachsenenalter zurückbildet. Auch wenn das Asthma erst später im Leben auftritt, so lassen sich durch eine konsequente Therapie dauerhafte Schäden in den Atemwegen und Lungen verhindern.

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Broschüren
In den Medien

SF1 Sendung Puls vom 4.4.2011:

"Wenn Erwachsenen plötzlich der Atem fehlt"

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