Die wichtigste Therapie der chronischen Bronchitis ist der Rauchstopp oder das Vermeiden der Schadstoffexposition, sofern dies möglich ist. Je früher eine Patientin oder ein Patient auf das Rauchen verzichtet, desto besser sind die Heilungschancen. Raucherinnen oder Raucher über 40 Jahre sollten ihre Lungenfunktion regelmässig von der Hausärztin oder dem Hausarzt testen lassen, um die Entwicklung der Krankheit zu einer COPD möglichst früh zu erkennen.
Da Menschen mit chronischer Bronchitis im Winter häufig unter Infektionen der Atemwege leiden, empfehlen viele Ärztinnen und Ärzte die jährliche Grippeimpfung. Schreitet die chronische Bronchitis zur COPD fort, so kommen weitere Medikamente und Therapien zum Einsatz (siehe Behandlung der COPD).
Medikamente, die den Hustenreiz unterdrücken (Antitussiva) sollte eine Patientin oder ein Patient mit chronischer Bronchitis nur mit Vorsicht einnehmen. Diese Medikamente verhindern nämlich das Aushusten des Schleims und können so die Krankheit noch verschlimmern.
Alle Betroffenen können durch einfache Massnahmen der Krankheit vorbeugen oder die Behandlung unterstützen:
Jeden Dienstag 17-19 Uhr beantworten Ärztinnen und Ärzte Ihre Fragen zu Lunge und Atemwegen. Eine kostenlose Dienstleistung der Lungenliga.