Die chronische Bronchitis schleicht sich oft über Jahre ein. Zu Beginn husten die Betroffenen vor allem morgens und leiden im Winter immer häufiger unter Erkältungen. Wird im Anfangsstadium der Krankheit das Rauchen aufgegeben, so erholen sich die Atemwege vollständig. Bleibt der schädigende Reiz jedoch bestehen, werden die morgendlichen Hustenanfälle zum Dauerzustand.
Tabakrauch und andere inhalative (eingeatmete) Schadstoffe schädigen die Schleimhaut der Atemwege. Dabei produziert die Schleimhaut zähen, weisslichen Schleim, der in den Atemwegen hängen bleibt. Die Betroffenen müssen den Schleim durch Husten „auswerfen“; so entsteht der typische Husten mit Auswurf als Leitsymptom der chronischen Bronchitis.
Nach jahrelanger Belastung durch Rauchen und andere Luftschadstoffe nimmt die Entzündung zu, die Atemwege verengen sich immer mehr und es treten Atemnot und Sauerstoffmangel auf. Jetzt hat sich die Krankheit zu einer COPD („Chronic Obstructive Pulmonary Disease“) entwickelt, die nicht mehr heilbar ist.
Jeden Dienstag 17-19 Uhr beantworten Ärztinnen und Ärzte Ihre Fragen zu Lunge und Atemwegen. Eine kostenlose Dienstleistung der Lungenliga.