COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) ist weltweit die vierthäufigste Todesursache. In der Schweiz sind rund 400'000 Personen betroffen – dennoch kennt kaum jemand die Krankheit. Sie steht in engem Zusammenhang mit der chronischen Bronchitis und dem Lungenemphysem, und sie lässt sich nicht heilen aber behandeln. Lesen Sie hier alles Wichtige über eine Krankheit, die sich stetig ausbreitet, und machen Sie den Risikotest.
Sieben Fragen beantworten und Sie wissen, ob Sie mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt sprechen sollten. Denn je früher COPD erkannt wird, desto besser lässt sie sich behandeln.
Die Lungenkrankheit COPD entsteht in der Regel als Folge einer fortschreitenden Schädigung der Atemwege durch inhalative (eingeatmete) Schadstoffe. Meist werden diese durch Zigarettenrauch aufgenommen. So ist es nicht verwunderlich, dass neun von zehn Erkrankten rauchen oder geraucht haben. COPD ist nicht heilbar, doch lässt sich das Fortschreiten der Krankheit durch geeignete Massnahmen verlangsamen.
In den allermeisten Fällen wird COPD durch Schadstoffe ausgelöst – nur ganz selten ist sie erblich bedingt und entsteht beispielsweise durch einen Mangel an Alpha-1-Antitrypsin. Deshalb heisst Prävention vor allem, die Schadstoffe so gut wie möglich zu vermeiden.
Die bei COPD geschädigte Lunge kann nicht wieder geheilt werden. Doch es gibt heute wirksame Therapien, die die Lungenfunktion verbessern, schubweise Verschlimmerungen verhindern und die Lebensqualität steigern. Der erste Schritt ist in jedem Fall der konsequente Rauchstopp.
Sicher ist die Diagnose COPD ein Schlag, den Sie erst einmal verkraften müssen. Doch Sie können Ihre Lebensqualität durch Ihr Verhalten nachhaltig steigern. mehr
Das Leben radikal umstellen? Mit kleineren und grösseren Anpassungen auf die neue Situation reagieren? Hier zeigen einige Betroffene, wie sie mit der neuen Situation umgehen und das Beste daraus machen.

Die Betreuung durch die Ärztin oder den Arzt ist unabdingbar, und Erkrankte brauchen auch die Unterstützung durch Familie und Freunde. Der Austausch mit anderen Betroffenen bringt zudem ganz neue Möglichkeiten – von der vertieften Auseinandersetzung mit COPD bis zu Tipps für den Alltag.

Jeden Dienstag 17-19 Uhr beantworten Ärztinnen und Ärzte Ihre Fragen zu Lunge und Atemwegen. Eine kostenlose Dienstleistung der Lungenliga.