COPD führt die Betroffenen in einen Teufelskreis: Die geschädigte Lunge kann nicht mehr genügend Sauerstoff aufnehmen, man gerät leichter ausser Atem und meidet deshalb körperliche Anstrengung. Dadurch erschlaffen die Muskeln, man fühlt sich schlapp und müde und ist schon bei kleineren Anstrengungen schnell erschöpft.
Nur 30 Minuten pro Tag gezieltes körperliches Training hilft, die Muskeln zu stärken und erleichtert das Atmen. Geeignete Sportarten sind Wandern, (Nordic) Walking, Joggen, Schwimmen, Gymnastik etc. Einige kantonale Lungenligen bieten spezielle Atemsportgruppen an, in denen das Training auf die Betroffenen zugeschnitten ist. Hier finden Sie das Kursangebot der kantonalen Lungenligen
Die eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit beeinflusst auch das seelische Befinden. So können sich psychosoziale Probleme als Folge der Krankheit einstellen.
Die pulmonale Rehabilitation dient dazu, die körperliche Leistungsfähigkeit wieder herzustellen und psychosoziale Probleme zu lösen. Ein Team von verschiedenen Spezialistinnen und Spezialisten bietet medizinische Trainingstherapie, ärztliche Informationen, Beratungen sowie Entspannungsübungen und Massnahmen an, um die Krankheit zu verarbeiten und zu lernen, wie man Risikofaktoren vermeidet.
Pulmonale Rehabilitation wird, je nach Schwere der Erkrankung, stationär oder ambulant durchgeführt. Im stationären Programm sind zwischen vier und sechs Stunden tägliche Aktivitäten geplant, im ambulanten jeweils zwei bis drei Stunden pro Therapietag. Die Patientinnen und Patienten sind in verschiedene Leistungsklassen eingeteilt, so dass jede und jeder die maximalen Effekte erreichen kann.
medicaltalk 16.4.2012:
Raucherbronchitis geht nicht mehr weg!
Puls vom 5.12.2011:
Atmen wie durch einen Strohhalm
10vor10 vom 16.11.2011:
Tele Top vom 10.3.2011:

Jeden Dienstag 17-19 Uhr beantworten Ärztinnen und Ärzte Ihre Fragen zu Lunge und Atemwegen. Eine kostenlose Dienstleistung der Lungenliga.