Die chronisch obstruktive Lungenkrankheit COPD entsteht in der Regel als Folge einer fortschreitenden Schädigung der Atemwege durch inhalative (eingeatmete) Schadstoffe. Meist werden diese mit dem Tabakrauch aufgenommen. So ist es nicht verwunderlich, dass neun von zehn Erkrankten rauchen oder geraucht haben. COPD ist nicht heilbar, doch lässt sich das Fortschreiten der Krankheit durch geeignete Massnahmen verlangsamen.
Chronische Bronchitis und Lungenemphysem können Vorboten der COPD sein. Daher sollte man sich sowohl bei häufigem Husten und Auswurf als auch beim Auftreten von Atemnot gründlich untersuchen lassen. Denn wenn die Schadstoffbelastung anhält und die Entzündung nicht behandelt wird, kann eine COPD entstehen.
Atemwege und Bronchien sind bei COPD irreversibel verengt, und die Verengung schreitet fort. Dadurch erhöht sich der Strömungswiderstand in den Atemwegen, die Lungenfunktion nimmt ab und die Atemnot wird stärker. In einem späten Krankheitsstadium kann noch Sauerstoffmangel hinzukommen.

Der COPD-Risikotest der Lungenliga zeigt Ihnen, ob Sie gefährdet sind.
Rund 90% der Erkrankten rauchen oder haben geraucht. Bei den übrigen 10% lösen erblich bedingte Einflüsse oder andere Reizungen der Lunge die COPD aus.
Erste Anzeichen für COPD sind Husten und Auswurf am Morgen.
Eine erste Diagnose der COPD können Hausärztin oder Hausarzt schon mit einfachen Mitteln stellen.
Abhängig von den Ergebnissen des Lungenfunktionstests mit der Spirometrie wird die Schwere der Erkrankung beurteilt.
medicaltalk 16.4.2012:
Raucherbronchitis geht nicht mehr weg!
Puls vom 5.12.2011:
Atmen wie durch einen Strohhalm
10vor10 vom 16.11.2011:
Tele Top vom 10.3.2011:

Jeden Dienstag 17-19 Uhr beantworten Ärztinnen und Ärzte Ihre Fragen zu Lunge und Atemwegen. Eine kostenlose Dienstleistung der Lungenliga.