Die Cystische Fibrose, früher auch Mukoviszidose genannt, ist eine angeborene Störung des Stoffwechsels. Es bildet sich vor allem in den Lungen und der Bauchspeicheldrüse zäher Schleim, der die normale Funktion dieser Organe stark einschränkt. Die Krankheit ist nicht heilbar. Dank neuer Therapien ist die Lebenserwartung und die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten heute aber deutlich höher als früher.
Typische Merkmale der Cystischen Fibrose sind:
Die Cystische Fibrose betrifft in der Schweiz etwa jedes zweitausendste Neugeborene. Das erste Anzeichen bei Neugeborenen ist der Darmverschluss durch zähklebrigen Stuhl. Im Säuglings- und Kindesalter kommen Lungenprobleme und eine verzögerte körperliche Entwicklung dazu. Bei Jugendlichen und Erwachsenen mit Cystischer Fibrose entstehen dann noch weitere Gesundheitsprobleme: Entzündung der Gallenblase, Diabetes und Osteoporose. Im Endstadium der Krankheit versagen meist die Lungen.
Neugeborene mit CF haben heute dank verbesserter Therapie gute Chancen, 40 Jahre oder älter zu werden.
Warten auf das zweite Leben
DOK-Sendung über Lungen-transplantation bei CF (7.4.2011 auf SF1)
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