Accesskeys und Sprunglinks

Allergievorbeugung bei gefährdeten Kindern

Es ist (noch) nicht möglich, bereits bei der Geburt eines Kindes zu erkennen, ob es allergiegefährdet ist oder nicht. Werden aber die Eltern und Geschwister bereits von Allergien geplagt, so kann auch das Neugeborene (muss aber nicht zwingend) eine Allergie entwickeln.

 

Mit einigen Massnahmen kann das Allergierisiko des Säuglings gesenkt werden:

  • Eine Stillzeit von vier bis sechs Monaten vermindert das Risiko für die Entwicklung der Neurodermitis. Leidet ein Säugling bereits an Neurodermitis, kann eine professionelle Ernährungsberatung weiter helfen.
  • Wohnungen, in denen Kinder leben, sollten rauchfrei bleiben. Eine möglichst rauchfreie Umgebung ist auch während der Schwangerschaft wichtig.
  • Matratzen, Bettzeug sowie Kuscheltiere im Kinderzimmer sollten keine Staubfänger sein. Bei nachgewiesener Sensibilisierung oder Reaktion auf Hausstaubmilben, können hausstaubarme Einrichtungen ein reizarmes Milieu schaffen.
  • Haustiere, die bereits länger im Haushalt leben, müssen nur entfernt werden, wenn das Kind auf Tierhaare allergisch reagiert.

 

Broschüre der Lungenliga Schweiz zum Thema « Wohnen mit allergischem Asthma ».

Lungentelefon
Lungentelefon 0800 404 800

Jeden Dienstag 17-19 Uhr beantworten Ärztinnen und Ärzte Ihre Fragen zu Lunge und Atemwegen. Eine kostenlose Dienstleistung der Lungenliga.