Allergie bedeutet „Überempfindlichkeit“. Damit meint man eine übermässige Reaktion des Immunsystems auf eine an sich harmlose, körperfremde Substanz. Das Immunsystem von allergischen Kindern reagiert mit einer Abwehrreaktion auf Substanzen der Umwelt wie Hausstaub, Blütenpollen, Tierhaare oder Nahrungsmittel.
Davon abzugrenzen sind nicht allergische Reize wie z.B. Zigarettenrauch oder Luftschadstoffe.
Die Zahl der Allergikerinnen und Allergiker und allergieauslösenden Stoffe hat in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen. So leiden immer mehr Menschen bereits im Kindesalter unter Allergien. Häufig haben die Betroffenen mehrere Allergien gleichzeitig (Neurodermitis, allergisches Asthma, Heuschnupfen).
Das Immunsystem schützt den Menschen normalerweise vor Krankheitserregern wie Viren, Bakterien, Pilzen und Parasiten. Kommen harmlose Substanzen wie z. B. Pollen und Staub in Kontakt mit den Schleimhäuten, so reagiert das Immunsystem bei gesunden Menschen kaum darauf. Das ist bei Allergikerinnen und Allergikern anders. Ihr Immunsystem antwortet auf das Eindringen von fremden Stoffen übertrieben und es kommt zu Symptomen, die für eine Entzündung typisch sind: Nasenlaufen, tränende Augen, Hautrötungen, Schwellungen in der Haut, Husten, Niesen und Atemnot.
Als Allergen bezeichnet man eine Substanz, die eine allergische Reaktion z. B. einen Asthmaanfall, auslösen kann.
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