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Diagnose

Die Diagnose einer Bronchiolitis stellt die Ärzin oder der Arzt anhand der typischen Symptome. Ein labortechnischer Nachweis des RSV im Nasen-Rachen-Schleim ist nur bei hospitalisierten Kleinkindern notwendig. RSV infizierte Kinder muss man isolieren, um eine Verbreitung des Virus im Spital zu verhindern.

Sind die Symptome nicht eindeutig und der Labortest zeigt keine RSV an, so sollte man nach anderen Erregern wie etwa Grippeviren suchen.

Die Entscheidung, ob eine Patientin oder ein Patient im Spital behandelt werden muss, hängt von den Symptomen ab.

 

Um die Schwere der Krankheit zu beurteilen, beachtet die Ärztin oder der Arzt die folgenden Symptome:

  • Atemfrequenz:
    je höher die Atemfrequenz, desto schwerer die Bronchiolitis

  • Sauerstoffsättigung:
    Sie sagt aus, wie viel Sauerstoff das Kind über die Lungen ins Blut aufnehmen kann. Eine Sauerstoffsättigung unter 92% ist nicht mehr normal und eine Sättigung unter 88 % deutet auf eine schwere Bronchiolitis hin.

  • Einziehungen:
    Bei starker Atemnot brauchen die Betroffenen viel Kraft, um ausreichend zu atmen. Diese Kraftanstrengung äussert sich durch „Dellen“ der Haut zwischen den Rippen und beim Schlüsselbein.

  • Ernährung:
    Bei einer schweren Bronchiolitis verweigern die Kleinkinder häufig die Nahrungsaufnahme.

Werden die Symptome als schwer eingestuft, so muss das betroffene Kind hospitalisiert werden.

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