
Häufig wird Lungenkrebs bei einer Routineuntersuchung per Zufall auf einem Röntgenbild des Brustraums (Thorax) entdeckt. Lungenkrebs erscheint auf dem Röntgenbild als mehr oder weniger grosser, weisslicher Fleck.
Mit einer Computertomografie (CT) können auch kleine Tumorherde (ab 2 mm) sichtbar gemacht werden. Besonders bei langjährigen Rauchenden muss jeder verdächtige „Schatten“ auf der Lunge genau abgeklärt werden.

Um beim Verdacht auf Lungenkrebs die Diagnose zu sichern, wird in der Regel eine Bronchoskopie (Lungenspiegelung) gemacht. Dabei wird ein dünner Schlauch mit einer kleinen Kamera am Ende (Bronchoskop) durch Mund oder Nase in die Atemwege des Betroffenen eingeführt. Auf einem Bildschirm können so die Atemwege (Bronchien) bis in die Peripherie genau untersucht und beurteilt werden. Gleichzeitig werden an den verdächtigen Stellen kleine Gewebeproben und Sekret entnommen, die dann auf Krebszellen untersucht werden.
Auch im ausgehusteten Schleim (Sputum) können Tumorzellen nachgewiesen werden und den Verdacht auf das Vorliegen von Lungenkrebs erhärten. Die Untersuchung vom Auswurf eignet sich besonders für Menschen mit Raucherhusten, bei denen sich die Farbe oder die Beschaffenheit des Auswurfs verändert hat.
Da Lungenkrebs oftmals erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt wird, sollte je nach Situation auch nach Tochtergeschwulsten (Metastasen) gesucht werden. Mit verschiedenen Methoden (CT, Ultraschall) lassen sich Metastasen in den betroffenen Organen erkennen. In bestimmten Fällen kommt auch die neuartige Positronen-Emissions-Tomografie (PET) zum Einsatz, mit welcher nach Injektion eines „Markers“ krebsverdächtige Herde einschliesslich Metastasen im ganzen Körper nachgewiesen werden können. Die PET wird meist mit einer Computertomografie kombiniert (PET-CT).

Anhand der verschiedenen Untersuchungsergebnisse lässt sich das Tumorstadium ableiten, welches massgeblich die Behandlungsstrategie bestimmt.
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