Jährlich erkranken in der Schweiz etwa 3‘500 Menschen an Lungenkrebs. Raucherinnen und Raucher leben diesbezüglich äusserst risikoreich. Sie sind nicht nur anfällig für Krankheiten wie chronische Bronchitis und COPD sondern auch für Lungenkrebs. Die meisten Lungenkrebs-Betroffenen rauchen oder haben früher geraucht. Das Durchschnittsalter zum Zeitpunkt der Diagnose liegt bei etwa 60 Jahren. Das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken steht im direkten Zusammenhang mit dem Zigarettenkonsum. Je mehr Zigaretten pro Tag und je länger man raucht, desto höher steigt das Krebsrisiko: Raucht man 20 Jahre lang 20 Zigaretten pro Tag, so trägt man ein 20-fach höheres Risiko an Lungenkrebs zu erkranken als Menschen, die nie geraucht haben.
Seit einigen Jahren ist bekannt, dass auch Passivrauchen das Lungenkrebsrisiko erhöht. Etwa bei jeder vierten nichtrauchenden Person mit Lungenkrebs ist Passivrauchen die Ursache.
Selten kommen krebserregende Stoffe, die an bestimmten Arbeitsplätzen oder in der Umwelt zu finden sind, als Ursache von Lungenkrebs in Frage. Dazu zählen starke Luftverschmutzung (Feinstaub, Kohlenwasserstoffe), Chrom- und Nickel-Verbindungen, Asbeststaub, Arsenverbindungen und radioaktive Substanzen wie Radon. Besonders gefährdet sind Menschen, die beruflich mit krebserregenden Stoffen zu tun haben und gleichzeitig rauchen.

Die wirkungsvollste Massnahme zur Vorbeugung von Lungenkrebs ist der Verzicht auf das Rauchen. Die meisten aggressiven Bronchialkarzinome wären so zu vermeiden. Alle Raucherinnen und Raucher können ihr Krebsrisiko senken, wenn sie mit dem Rauchen aufhören. Je früher der Rauchstopp, desto kleiner das Lungenkrebsrisiko.
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