Die bösartigen Tumoren der Lunge unterteilt man in kleinzellige und nicht kleinzellige Bronchialkarzinome. Selten wachsen auch gutartige Tumoren in der Lunge.

Etwa 80 Prozent der Bronchialkarzinome zählt man zum nicht-kleinzelligen Typ. Sie werden nach ihrem Ursprungsgewebe unterteilt in Plattenepithel- und Adenokarzinome sowie in grosszellige Karzinome. Beim seltenen Krebs der nichtrauchenden Menschen handelt es sich meistens um ein Adenokarzinom.

Die kleinzelligen Bronchialkarzinome machen etwa 15 bis 20 Prozent der bösartigen Lungentumoren aus. Sie wachsen sehr schnell und werden häufig erst entdeckt, wenn bereits Tochtergeschwulste (Metastasen) vorhanden sind.
Gutartige Lungentumoren (Karzinoide, Hamartome, Fibrome, usw.) sind selten und verursachen meist keine Beschwerden. Wenn sie jedoch wachsen, können sie Lunge und Atemwege einengen und so zu Atemnot und Entzündungen führen. Sie bilden in der Regel keine Metastasen und lassen sich – falls erforderlich – operativ vollständig entfernen.
Metastasen anderer Tumoren in den Lungen: Einige andere Krebsarten können Metastasen in den Lungen bilden. Zu den häufigsten Ursprungstumoren von Lungenmetastasen zählen Magen-, Brust-, Haut- und Darmkrebs.
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