Für eine wirksame Therapie des Schlafapnoe-Syndroms gibt es verschiedene Behandlungsformen. Die bekannteste und wirksamste ist die nächtliche Überdruckbeatmung mit Nasenmaske – die CPAP-Therapie.
CPAP bedeutet kontinuierliche nächtliche Überdruckbeatmung über eine Nasenmaske. Bei dieser Behandlung leitet ein CPAP-Gerät einen sanften Luftstrom in eine Nasenmaske, die die Patientin oder der Patient während der Nacht trägt. Dank dieses Luftstroms bleiben die Atemwege offen und die Betroffenen können während des Schlafens frei atmen. Die typischen Symptome des Schlafapnoe-Syndroms wie Schnarchen und Atempausen treten nicht mehr auf. Oft fühlen sich die Betroffenen bereits nach einigen Nächten viel besser. Da die CPAP-Therapie nur wirkt solange sie angewendet wird, müssen die Patientinnen und Patienten sie dauerhaft anwenden, um symptomfrei zu bleiben.
Die Nasenmaske des CPAP-Gerätes braucht eine gewisse Gewöhnung. Deshalb ist eine sorgfältige Anpassung der Nasenmaske besonders wichtig. CPAP-Geräte können bei der Lungenliga gemietet oder gekauft werden. In der Regel kommen die Krankenkassen für die Kosten auf.
Viele Schlafapnoe-Patientinnen und -Patienten leiden jahrelang unter den Symptomen, ohne zu wissen, welche Krankheit sie haben. Ist die Diagnose gestellt, sind die Betroffenen zunächst erleichtert. Bei der Therapie mit dem CPAP-Gerät tauchen dann oft Probleme auf, die sich jedoch mit folgenden Massnahmen meist lösen lassen.
Austrocknen der Nasenschleimhäute:
Druckstellen der Atemmaske im Gesicht:
Augenreizungen durch den Luftstrom des CPAP-Gerätes:
Die Geräusche des CPAP-Gerätes stören den Schlaf:
Reisen mit dem CPAP-Gerät:
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Jeden Dienstag 17-19 Uhr beantworten Ärztinnen und Ärzte Ihre Fragen zu Lunge und Atemwegen. Eine kostenlose Dienstleistung der Lungenliga.