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Therapie von Schlafstörungen bei Kindern

Um eine sinnvolle Therapie zu starten, muss zuerst der Grund der Schlafstörung bekannt sein. Beseitigt man die Ursache, so verschwinden auch meist die Schlafprobleme.

Sind zum Beispiel vergrösserte Rachenmandeln schuld an einem Schlafapnoe-Syndrom bei Kindern, ist eine operative Entfernung der Mandeln sinnvoll. Vor allem bei kleinen Kindern, die aufgrund ihrer Schlafprobleme Entwicklungsstörungen zeigen, ist eine sofortige Therapie der Ursachen dringend nötig. Entwicklungsstörungen lassen sich später nicht mehr vollständig ausgleichen.

Findet sich keine direkte Ursache für die Schlafstörungen des Kindes, reichen oft eine Korrektur der Schlafhygiene und der Rituale beim Zubettgehen, um eine Besserung des Schlafes zu erreichen.

Tipps für einen besseren Schlaf bei Kindern (Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin):

  • Regelmässige Einschlaf- und Aufstehzeiten einführen
  • Schlafrituale wie Lieder singen oder Geschichten vorlesen regelmässig durchführen
  • Zubettgehen nicht als Strafe verwenden
  • Im Bett sollte nur geschlafen werden, das heisst kein Fernsehen, Lesen oder Herumtoben im Bett
  • Zwischen Abendessen und Schlafen genügend Zeit einplanen
  • Kurz vor dem Schlafen keine aufregenden Tätigkeiten mehr ausführen (Computerspiele, Fernsehen, Sport)
  • Störende Geräusch- und Lichtquellen ausschalten
  • Keine zu hohen Temperaturen im Kinderzimmer (etwa 18 Grad während der Schlafenszeit)
  • Vielleicht braucht das Kind den Mittagsschlaf nicht mehr
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