Subnavigation
- Asthma
- Chronische Bronchitis
- COPD
- Cystische Fibrose
- Lungenemphysem
- Lungenkrebs
- Schlafapnoe
- Tuberkulose
- Krankheiten bei Kindern
- Seltene Lungenkrankheiten
Die typischen Symptome des Schlafapnoe-Syndroms wie starkes, unregelmässiges Schnarchen und Atempausen während des Schlafens bemerken die Betroffenen selbst nicht – jedoch ihre Partnerinnen oder Partner. Sie sind es meistens auch, welche die Patientinnen oder Patienten zum Arzt schicken. Deuten die Symptome und Risikofaktoren auf ein Schlafapnoe-Syndrom hin, so kann eine Untersuchung des Schlafverhaltens Klarheit schaffen.
Bei der ambulanten Schlafuntersuchung schlafen die Betroffenen zuhause in seiner gewohnten Umgebung. Während der Nacht misst ein tragbares Gerät verschiedene Körperfunktionen wie Herztätigkeit, Sauerstoffgehalt im Blut, Atembewegungen und den Luftfluss durch die Nase. Die Daten werden im Gerät gespeichert und später von einer Ärztin oder einem Arzt ausgewertet.
Im Schlaflabor lässt sich nicht nur ein Schlafapnoe-Syndrom feststellen, sondern auch andere Schlafstörungen. Ähnlich wie bei der ambulanten Schlafuntersuchung zeichnet ein Gerät verschiedene Körperfunktionen auf. Zusätzlich überwacht eine Laborantin oder ein Laborant die schlafenden Schlafapnoe-Betroffenen über eine Videokamera.
Spezielle Tests geben Hinweise auf die Konzentrationsfähigkeit der Schlafapnoe-Patientinnen und Patienten sowie auf die Fahrtauglichkeit und die Neigung tagsüber plötzlich einzuschlafen.
Möchten Sie über Ihre Erfahrungen sprechen oder Tipps austauschen?

Jeden Dienstag 17-19 Uhr beantworten Ärztinnen und Ärzte Ihre Fragen zu Lunge und Atemwegen. Eine kostenlose Dienstleistung der Lungenliga.