Sie malt, arbeitet gerne kreativ und engagiert sich als Präsidentin im Schweizer PH-Verein. Das war nicht immer so. Als Therese Oesch die Diagnose Pulmonale Hypertonie erhielt, brach ihre Welt zusammen. Von einem Tag auf den anderen musste sie ihre Massagepraxis schliessen, sich schonen und sich an die Sauerstoffmaske gewöhnen. Nicht einmal Hausarbeiten konnte sie mehr verrichten. Das war im Hitzesommer 2003. «Ich hatte Mühe zu atmen und konnte kaum noch eine Länge schwimmen», erinnert sie sich an die ersten Beschwerden, die sie der Hitze zuschrieb.
Ihr Arzt diagnostizierte Anstrengungsasthma, aber sie sprach auf die Behandlung nicht an. Zufällig schaute sie eines Abends eine Gesundheitssendung im Fernsehen – es ging um Pulmonale Hypertonie. «Das war’s. Genau so habe ich mich gefühlt», erzählt die Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Wieder ging sie zum Arzt, doch diesmal pochte sie auf eine Untersuchung bei einem Spezialisten, der schliesslich nach vier Monaten ihre Befürchtungen bestätigte.