CPAP-Therapie bei Schlafapnoe

 

Die CPAP-Therapie (Continuous Positive Airway Pressure) verhilft Menschen, die vom Schlafapnoe-Syndrom betroffen sind, zu einem beschwerdefreien Leben. Das bedeutet: Kein Schnarchen, keine nächtlichen Atempausen, tagsüber wach und fit sein.

Wie funktioniert die Schlafapnoe-Therapie?

 

Das CPAP-Gerät leitet einen sanften Luftstrom in eine Gesichtsmaske, welche die Patientin oder der Patient während der Nacht trägt. Dank dieses Luftstroms bleiben die Atemwege offen, und die Betroffenen können während des Schlafens frei atmen.

Gerät für die Schlafapnoe-Therapie

 

In der CPAP-Therapie erhält man ein Basisgerät und eine Maske mit Verbindungsschlauch für die Luftzufuhr. In gewissen Fällen ist zusätzlich ein Luftbefeuchter notwendig.
Die lieferbaren Geräte unterscheiden sich lediglich durch Design, Lautstärke, Gewicht und Grösse. Die Patientinnen und Patienten erhalten das Gerät in der Regel in Absprache mit der Fachärztin oder dem Facharzt. Entscheidend für den Behandlungserfolg ist, dass das ausgewählte Basisgerät und die Maske optimal passen und Patientinnen und Patienten in ihren Schlafgewohnheiten nicht behindern. Wir haben Nasen-, Gesichts- und Nasenpolstersysteme in unserem Sortiment – und damit Lösungen für jede Gesichtsform.


Als Nebenwirkung kann der Luftstrom zu ausgetrockneten Nasenschleimhäuten führen. Um die dadurch verursachten Beschwerden zu lindern, sind Salben erhältlich. Zudem lässt sich ein Luftbefeuchter an das Gerät montieren, der die Atemluft nicht nur befeuchtet, sondern auch erwärmt und damit mehr Komfort bietet. Wir empfehlen, sich auf jeden Fall an die Lungenliga Thurgau bzw. Ihre Fachperson zu wenden.

Leistungen der Lungenliga Thurgau

 

Mitarbeitende der Lungenliga betreuen die Betroffenen über die gesamte Dauer der Therapie:

  • Sie beraten die Betroffenen bei der Auswahl einer geeigneten Maske, passen diese an und erläutern den Umgang mit dem Gerät.
  • Sie suchen nach Lösungen, falls Probleme bei der Anwendung von Gerät und Maske entstehen. 
  • Sie begleiten die Betroffenen auch nach der Eingewöhnungszeit, indem sie die Funktionsfähigkeit des Geräts regelmässig überprüfen und Masken sowie anderes Verbrauchsmaterial ersetzen.
  • Sie nehmen sich der Fragen der Patientinnen und Patienten und ihrer Angehörigen an und helfen so, die Therapie in den Alltag zu integrieren.

Zudem besprechen sie den Therapieverlauf mit den Betroffenen und berichten der Ärztin oder dem Arzt.

Kostenübernahme durch die Krankenkassen

 

Liegt eine ärztliche Verordnung vor, übernimmt die obligatorische Grundversicherung die Kosten der Schlafapnoe-Therapie. Fachärztinnen und Fachärzte überweisen die Betroffenen an die Lungenliga, wo sie Material, Instruktionen und Beratung erhalten, um die Therapie optimal durchführen zu können.