Der Körper bekämpft eingedrungene Fremdkörper in der Regel durch Entzündungen. Auch bei starker Schadstoffbelastung der Atemwege (z. B. Rauchen) entzünden sich die Bronchien und produzieren übermässig viel Schleim, der abgehustet werden muss. Der Begriff „chronische Bronchitis“ bezeichnet eine dauernde Entzündung der Atemwege, mit den typischen Symptomen Husten und schleimiger Auswurf, vor allem am Morgen nach dem Aufstehen.

Die wichtigste Therapie der chronischen Bronchitis ist der Rauchstopp. Je früher Betroffene aufhören zu rauchen, desto besser sind die Heilungschancen. Raucherinnen und Raucher über 40 Jahre sollten ihre Lungenfunktion regelmässig von der Hausärztin oder vom Hausarzt testen lassen, um die Krankheit möglichst früh zu erkennen.
Jeden Dienstag 17-19 Uhr beantworten Ärztinnen und Ärzte Ihre Fragen zu Lunge und Atemwegen. Eine kostenlose Dienstleistung der Lungenliga.