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Intensive Betreuung der Lungenliga senkt die Gesundheitskosten

Werden Schlafapnoe-Betroffene von der Lungenliga betreut, verursachen sie gut zehn Prozent weniger Gesundheitskosten als Patientinnen und Patienten anderer Anbieter. Ebenfalls brechen Lungenliga-Patienten ihre Therapie nur halb so oft ab. Zu diesen Ergebnissen kommt jetzt eine unabhängige Studie der Krankenversicherung Helsana.

Um ihren schweizweit 100'000 Patientinnen und Patienten die bestmöglichen Dienst­leis­tungen anzubieten, setzt die Lungenliga auf hoch qualifiziertes Personal sowie eine intensive und umfassende Betreuung. Wie eine von der Krankenversicherung Helsana durchgeführte Analyse der Daten von über 9‘000 Schlafapnoe-Betroffenen zeigt, zahlt sich dieses En­gage­ment der Lungenliga aus; sowohl hinsichtlich der Effizienz als auch der Qualität.

 

900 Franken tiefere Arztkosten

Im Vergleich zu Schlafapnoe-Betroffenen, die von anderen Anbietern betreut werden, ver­ur­sachen Schlafapnoe-Patienten, die bei der Lungenliga in Behandlung sind, im Schnitt jährlich 10 Prozent tiefere Gesundheitskosten. Allein die Arztkosten sind pro Jahr durchschnittlich 900 Franken tiefer. Diese Kosteneinsparung führt Helsana unter anderem darauf zurück, dass Lungenliga-Patienten weniger häufig einen Arzt aufsuchen: Die Konsultationen beim Grund­versorger sind durchschnittlich 2 Prozent tiefer, diejenigen beim Spezialarzt sogar 26 Prozent.

Auch bezüglich der Behandlungsqualität haben Lungenliga-Patienten klare Vorteile: So liegt die Wahrscheinlichkeit einer Hospitalisation 12 Prozent tiefer als bei anderen Anbietern. Zu­dem brechen nur rund 20 Prozent der Lungenliga-Patienten ihre Therapie in den ersten zwölf Monaten ab. Bei den anderen Anbietern ist diese Rate im Durchschnitt fast doppelt so hoch.

 

Aufgrund der Studienergebnisse kommt Helsana zum Schluss, dass die Lungenliga für Schlafapnoe-Patienten eine Gatekeeper-Funktion übernimmt, ähnlich jener des Hausarztes in Managed Care-Modellen, was zu Effizienz- und Qualitätsgewinnen beiträgt. Die intensive und engmaschige Betreuungsleistung der Lungenliga wirkt sich somit nicht bloss auf die eigenen Patienten positiv aus, sondern bietet auch für die Krankenversicherer Vorteile und sorgt für eine weitgehende Entlastung der Ärzteschaft.

 

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Lungenliga Schweiz

Philippe Giroud, Bereichsleiter Integrierte Beratung

Tel. 079 762 85 43

p.giroud@STOP-SPAM.lung.ch

 

Lungenliga Schweiz

Regula Bur, Mediensprecherin

Tel. 031 378 20 72

r.bur@STOP-SPAM.lung.ch

 

 

Leben heisst atmen

Mehr als 150'000 Menschen in der Schweiz leiden an kurzen Atemaussetzern in der Nacht, der sogenannten Schlafapnoe. Der häufig unterbrochene Tiefschlaf hat Tagesmüdigkeit und Schläfrigkeit zur Folge, längerfristig erhöht Schlafapnoe auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die wirksamste Therapie der Erkrankung ist die CPAP-Therapie (continuous positive airway pressure). Dabei leitet das CPAP-Gerät nachts einen Luftstrom in eine Nasenmaske, welcher die Atemwege offenhält und so die Atemaussetzer verhindert. Die Fachpersonen der Lungenliga beraten Betroffene bei der Auswahl von Gerät und Maske, helfen, die Therapie in den Alltag zu integrieren und bieten umfassende Beratung und Betreuung während der gesamten Therapie.