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Forschung - damit es Patientinnen und Patienten besser geht

Die Lungenliga will die pneumologische Forschung besser unterstützen, um die Zahl der Lungenkrankheiten in der Schweiz zu vermindern und die politische Argumentation beim Engagement für saubere Luft zu stärken. Das Schweizerische Institut für Klein- und Mittelunternehmen an der Universität St.Gallen (KMU-HSG) hat im Jahr 2009 Handlungsoptionen zur Stärkung der Forschungsförderung erarbeitet, die ab Ende 2010 umgesetzt werden.

Die Fördergelder 2009 in der Höhe von 80 000 Franken wurden an zwei Projekte vergeben:

 

1. Alternativen zur CPAP-Therapie

PD Dr. med. Malcolm Kohler, Prof. Dr. med. Konrad E. Bloch und Prof. Dr. med. Erich W. Russi von der Klinik für Pneumologie des Universitätsspitals Zürich befassen sich mit Alternativen zur CPAP-Therapie bei Schlafapnoe. Sie nehmen an, dass die Wirkstoffe Donezepil (Medikament Aricept®) und Physostigmin (Medikament Mestinon®) die Zahl der Apnoen verringern. Ihr Studienkonzept ermöglicht die Zusammenarbeit mehrerer Schlaflabors und wird somit zu einer breiten Datenbasis führen.

 

2. Therapie der idiopathischen Lungenfibrose

Dr. med. Lars Knudson und Prof. Dr. med. Thomas Geiser von der Universitätsklinik für Pneumologie Bern und Dr. Mattias Ochs vom Institut für Anatomie der Universität Bern forschen nach einer effektiven Therapie der idiopathischen Lungenfibrose. Entscheidend ist es, die Regeneration des alveolaren Epithels (der äusseren Zellschicht der Lungenbläschen) zu verbessern. Die Studie soll zeigen, dass dies durch einen speziellen Gentransfer möglich ist. Verwendet werden dazu stereologische Analysen von licht- und elektronenmikroskopischen Untersuchungen.

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Jeden Dienstag 17-19 Uhr beantworten Ärztinnen und Ärzte Ihre Fragen zu Lunge und Atemwegen. Eine kostenlose Dienstleistung der Lungenliga.