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Luftverschmutzung

 

Die Luft beinhaltet viele Schadstoffe mit grossen regionalen Unterschieden in der Zusammensetzung. Luftschadstoffe wie Feinstaub und Stickstoffdioxid tragen zu stark verschmutzter Luft bei und verursachen Gesundheitsschäden beim Menschen.  

 

Ein Grossteil der Luftbelastung entsteht durch menschliche Aktivitäten. Hauptquellen dieser Luftschadstoffe sind der motorisierte Privat- und Güterverkehr, Industriefeuerungen, Holzöfen, Öl- und Gasheizungen, Baumaschinen sowie land- und forstwirtschaftliche Maschinen. Luftschadstoffe gelangen entweder direkt von Verbrennungsmotoren und Feuerungsanlagen in die Luft (primäre Schadstoffe) oder bilden sich erst in der Luft durch chemische Reaktionen mit anderen Substanzen (sekundäre Schadstoffe).  

 

Bei erhöhter Schadstoffbelastung treten deutlich mehr Beschwerden und Erkrankungen der Atemwege auf. Dazu gehören Rachen- und Halsentzündungen, Bronchitis, Einschränkungen der Lungenfunktion sowie grössere Anfälligkeit für Infektionen wie zum Beispiel Lungenentzündung. Die Forschung zeigt, dass die Auswirkungen der Luftverschmutzung nicht nur die Atemwege und die Lungen, sondern auch das Herz-Kreislauf-System betreffen.  

 

Verschmutzte Luft ist für alle Menschen schädlich. Besonders betroffen sind aber ältere Menschen, Kinder und Ungeborene. Kleinkinder haben eine erhöhte Anfälligkeit auf Infektionen der Luftwege, da bei der Geburt die Lunge und das Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt sind. Bei Personen mit Asthma werden durch die verschmutzte Luft Anfälle begünstigt. Für ältere Menschen und Personen mit einer chronischen Atemwegserkrankung kann eine geringfügige Verstärkung des Entzündungsprozesses die noch vorhandenen Abwehrkräfte erschöpfen.  

 

Die Luftverschmutzung bleibt in der Schweiz weiterhin ein gravierendes Problem, trotz der in den letzten Jahrzehnten eingeleiteten Massnahmen und erzielten Verbesserungen.

 

Informationsbrochure Luftverschmutzung und Gesundheit  

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