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Es braucht die Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen»!

Um die Lücken des Bundesgesetzes zum Schutz vor Passivrauchen zu schliessen, setzt sich die Lungenliga, gemeinsam mit der Allianz «Schutz vor Passivrauchen» - bestehend aus 50 Organisationen - für die eidgenössische Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» ein. Diese verlangt, dass alle Innenräume, die als Arbeitsplätze dienen oder öffentlich zugänglich sind, in der ganzen Schweiz rauchfrei werden. Unbediente Fumoirs wären weiterhin möglich, solange sie nicht als Arbeitsplatz dienen. Diese Lösung kennen heute bereits die Kantone Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Freiburg, Genf, Neuenburg, St. Gallen, Waadt und Wallis.  

 

Mit der Initiative soll ein umfassender und schweizweit einheitlicher Passivrauchschutz gelten, der alle Arbeitnehmenden wirksam vor den schädlichen Folgen des Passivrauchens schützt und das heutige Wirrwarr an verschiedenen Regelungen beendet. Lesen Sie mehr dazu, warum es die eidgenössische Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» braucht!  

 

Die Allianz «Schutz vor Passivrauchen» hat die Volksinitiative am 18. Mai 2010 eingereicht. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 17. November 2010 die Initiative erstmals beraten und entschieden, sie ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung zu empfehlen. Die entsprechende Botschaft wurde am 11. März 2011 verabschiedet. Nun stehen dem Parlament 18 Monate für die Behandlung zur Verfügung. Die Volksabstimmung ist somit aufgrund der vorgegebenen zeitlichen Abläufe erst in einem Zeithorizont von 2012-2013 realistisch und hängt davon ab, wie lange sich die politischen Instanzen für die Behandlung Zeit lassen. 

 

Weitere Informationen zur Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» finden Sie unter www.rauchfrei-ja.ch. Melden Sie sich bei unserem Newsletter an, um regelmässige Informationen über den Stand der Initiative zu erhalten!

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