Viele Menschen mit einer chronischen Krankheit der Atemwege oder der Lungen können selbstständig und weitgehend beschwerdefrei zu Hause leben. Voraussetzung ist, dass sie die erforderlichen Therapien korrekt durchführen.
Korrekte Therapie bedeutet, dass die Betroffenen ihre Atemhilfsgeräte richtig benutzen und die Therapie in ihren Alltag integrieren können. Nur so kann die Therapie Erfolg haben und die Lebensqualität lässt sich erhalten oder gar steigern.
Die Mitarbeitenden der kantonalen Lungenligen
Die Fachärztin oder der Facharzt überweist die Betroffenen an die Lungenliga und arbeitet eng mit den Betreuenden zusammen. Im Falle einer ärztlichen Verordnung übernimmt die Krankenkasse die Kosten der Heimtherapie.
Wer immer von Krankheiten der Lunge und der Atemwege betroffen ist, erhält bei der Lungenliga Rat und Unterstützung. Hier erhalten Sie detaillierte Informationen über folgende Heimtherapien:
Bei vielen Erkrankungen der Atemwege, vor allem bei Asthma, werden die Medikamente inhaliert und damit genau dorthin transportiert, wo sie wirken sollen: In die Luftröhre, in die Bronchien, in die Lungen. Dadurch wirken die Medikamente rascher als in Tropfen- oder Tablettenform. Es treten weniger Nebenwirkungen auf.
Verschiedene Krankheiten wie COPD oder Cystische Fibrose können zu chronischer Atemnot führen. Die Betroffenen haben ständig das Gefühl als lebten sie auf 5000 Meter über Meer: Jede Bewegung strengt an. Der dauernde Sauerstoffmangel schädigt die Organe; das Herz-Kreislauf-System kann zusammenbrechen.
Menschen, die vom Schlafapnoe-Syndrom betroffen sind, können mit einer CPAP-Therapie meist wieder beschwerdefrei leben. Das bedeutet: Weniger schnarchen, keine nächtlichen Atempausen, wach und fit sein.
Jeden Dienstag 17-19 Uhr beantworten Ärztinnen und Ärzte Ihre Fragen zu Lunge und Atemwegen. Eine kostenlose Dienstleistung der Lungenliga.