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Thurgau


Die Inhalation ist eine unverzichtbare Standardbehandlung akuter und chronischer, obstruktiver Atemwegserkrankungen wie Asthma bronchiale, chronische Bronchitis und Lungenemphysem. Als Obstruktion wird die Verengung der Bronchien bezeichnet, welche zur Behinderung der Atmung führt.
Durch die Anwendung geeigneter Medikamente werden die vermehrte Schleimbildung in den Atemwegen und die durch Verkrampfung und entzündliche Schleimhautschwellung bedingte Verengung der Atemwege beseitigt: Die Medikamente gelangen direkt am Ort der Erkrankung zur Wirkung, ohne Umweg über den Magen-Darm-Trakt, womit Nebenwirkungen vermindert und die Dosis reduziert werden kann. Die Atemfunktion wird verbessert und Atemnotfälle können oft verhindert werden.
(Das Medikament muss in feinste Tröpfchen zerstäubt ("vernebelt") werden, damit es in die Atemwege gelangen kann. Eine Wolke feinster Partikel heisst Aerosol.)
Eine wirksame Form der Inhalation wird mit Düsenverneblern erzielt, die mit elektrischen Kompressoren betrieben werden. Die Wirksamkeit der Inhalationsbehandlung hängt vor allem von der Tröpfchengrösse und von der pro Minute vernebelten Medikamentenmenge ab. Die gebräuchlichen Inhalationsgeräte erzeugen Tröpfchen mit einem Durchmesser von 0.5-6 Mikrometer. Solche Teilchen gelangen in die Bronchien.
Inhalatoren dienen der Zerstäubung von Medikamenten direkt in die Atemwege. Die regelmässige Anwendung verbessert die Atemfunktion, verhütet Atemnot-Anfälle und steigert somit die Befindlichkeit der Betroffenen massiv. Sie dienen vorwiegend zur Behandlung von chronischer Bronchitis sowie Asthma und sind die am häufigsten gebrauchten Hilfsmittel.
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