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Thurgau


Bei vielen Lungenerkrankungen sind Lungenbelüftung und Gasaustausch beeinträchtigt, so insbesondere beim Asthma bronchiale, der chronischen Bronchitis und dem Lungenemphysem (Lungenüberblähung mit erweiterten und zerstörten Lungenbläschen). Im fortgeschrittenen Stadium dieser Erkrankungen sind die Lungen oft derart stark geschädigt, dass sie den lebenswichtigen Sauerstoff nicht mehr in genügendem Masse aufnehmen können. Die Symptome für eine ungenügende Sauerstoffversorgung sind Atemnot, Müdigkeit, vermindertes Leistungsvermögen, Herz-Kreislaufstörungen und ganz allgemein eine schlechte Lebensqualität mit körperlicher Erschöpfung schon bei geringsten Anstrengungen. Die Betroffenen empfinden einen schweren Leidensdruck und sind durch den fehlenden Sauerstoff weitgehend invalidisiert.
Der Sauerstoff wird über eine Sauerstoffbrille, über eine Nasenmaske oder über einen direkt in die Luftröhre eingelegten kleinen Plastik-Katheter (transtrachealer Katheter) zugeführt.
sind die Sauerstoffquelle zu Hause. Sie filtrieren (und konzentrieren) den Sauerstoff aus der Zimmerluft und führen ihn dem Patienten mit einem praktisch beliebig verlängerbaren Schlauch zu. Damit können sich die Patienten zu Hause frei bewegen und ihre alltäglichen Beschäftigungen im Haushalt verrichten. Solche Apparate sind in der Bedienung und im Unterhalt sehr anspruchslos, im Langzeitbetrieb kostengünstig, jedoch weitgehend auf den Einsatz in der eigenen Wohnung beschränkt.
ergänzt die Heimbehandlung, indem sie auch Aktivitäten und Erwerbsarbeit ausser Hause ermöglicht. Mit komprimiertem Sauerstoff in 1-2 Liter-Flaschen - verbunden mit einem elektronischen Sauerstoffregler, welcher nur bei der Einatmung die notwendige Sauerstoffmenge zuführt - kann die Sauerstofftherapie während 6-8 Stunden auch auswärts aufrechterhalten werden. Die kantonalen Ligen richten diesen Patienten zuhause ein Depot mit mehreren kleinen Sauerstoff-Flaschen ein, die regelmässig nachgefüllt werden.
Die lanzeitliche Sauerstoffbehandlung wirkt sich positiv in folgenden Bereiche aus:
Für den positiven Effekt der Sauerstofftherapie ist die Behandlungsdisziplin entscheidend mit einer täglichen Verabreichung des Sauerstoffs während mindestens 15 Stunden, noch besser aber während 24 Stunden.
Diese Geräte kommen bei Atemleidenden zum Einsatz, deren Lunge durch eine chronische Bronchitis, ein Lungenemphysem oder sonsstige Lungkrankheiten schwer geschädigt ist und deshalb nicht mehr genügend Sauerstoff aufnehmen kann. Sauerstoffkonzentratoren und -einheiten steigern die Lebensqualität der Lungenkranken und verhindern Hospitalisationen.
Lungenliga Thurgau
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