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Luzern-Zug
Powerlungs - auch nach 10 Jahren noch ready - steady - go!
Anlässlich der Generalversammlung der Lungenliga Luzern-Zug stand die Faszination Rudern und das Projekt Powerlungs im Vordergrund. Speziell für Asthmatiker ist Rudern optimal, denn auf dem See oder Fluss ist die Luftfeuchtigkeit hoch und die Pollenbelastung gering. Die Ruderbewegung unterstützt die Atmung. Die Kurse von Powerlungs sind "wie eine ambulante Rehabilitation", sagt denn auch der Mitbegründer Franz Michel, Lungenfacharzt am SPZ Nottwil, in seinem Referat. Er hat 1999 gemeinsam mit Alex Peyer,
Unternehmer und Rudersportler, Powerlungs gegründet. Die ersten Kurse starteten im Ruderclub Reuss Luzern. Zusammen mit der Lungenliga Luzern-Zug wurde das Einzugsgebiet kontinuierlich ausgedehnt. Heute werden die Kurse an 13 Standorten der Schweiz durchgeführt.
Die Ziele für die jungen Asthmatiker sind ehrgeizig:
Beschwerdefreiheit, keine Schulabsenzen mehr wegen Asthma, eine normale
Lungenfunktion im Erwachsenenalter und allgemein eine gute körperliche, seelische und geistige Entwicklung.
Eine grosse Anerkennung für das attraktive Angebot für jugendliche
Asthmatiker ist die Vergabung der Luzerner Kantonalbank über 25'000 Franken, die an der Generalversammlung übergeben wurden.
Dienstleistungsfächer der Lungenliga
Der Schwerpunkt der Dienstleistungen der Lungenliga liegt auf der Beratung und Betreuung von Menschen mit Lungenkrankheiten wie Asthma, chronischer Bronchitis, chronisch-obstruktiver Lungenkrankheit (COPD) oder Schlafapnoe, die Störung des Schlafes durch Atemaussetzer.
Für vier verschiedene Kantone führt die Lungenliga
zudem die Tuberkulose-Untersuchungen durch. Sie bietet den PatientInnen in über 50 Kursen Unterstützung und Erfahrungsaustausch und ist in nahezu 20 Projekten jährlich in der Prävention der erwähnten Krankheiten tätig.
Nichtrauchen
In letzter Zeit wurde die Lungenliga allerdings fast ausschliesslich mit der Einschränkung des Rauchens in Restaurants in Verbindung gebracht.
Das Thema Tabakprävention ist aber nur eine von vielen Aktivitäten. Dass diese Prävention nötig ist, zeigen die Zahlen deutlich. Im Jahr 2009 sind die PatientInnenzahlen wiederum angestiegen auf rund 3200 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr nahmen 7 Prozent mehr Menschen die Dienstleistungen der Lungenliga in Anspruch.
Nicht nur die optimale Betreuung von PatientInnen mit Atemwegs- und
Lungenkrankheiten ist der Lungenliga ein Anliegen, sondern auch die Prävention und das Aufklären über Krankheiten, Ursachen und Folgen.
Guter Jahresabschluss 2009
Der Jahresabschluss 2009 mit 100'000 Franken Überschuss kann als gut bezeichnet werden. Auch die Finanzanlagen erholten sich seit der Finanzkrise.
Das Anlagereglement und die Richtlinien zur Vermögensverwaltung wurden überarbeitet und entsprechend angepasst.
Die Präsidentin Margrit Fischer-Willimann hält fest: "Es ist uns ein grosses
Anliegen, mit den Geldern jederzeit haushälterisch umzugehen."
Die anwesenden Stimmberechtigten genehmigten die Jahresrechnung 2009 einstimmig.