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Luzern-Zug
An der Generalversammlung der Lungenliga Luzern-Zug vom 15. Juni 2011 in den Räumlichkeiten der Luzerner Kantonalbank konnten die Anwesenden auf ein arbeitsreiches und finanziell erfolgreiches Jahr 2010 zurückschauen. Die Lungenliga setzt neben der Beratung und der Therapie den Schwerpunkt auf die Prävention – dies mit einem umfassenden Kursprogramm.
Im Jahr 2010 nahm die Zahl der Klientinnen und Klienten der Lungenliga Luzern-Zug wiederum zu. Vor allem bei der Beratung und Betreuung des Obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms und der Tuberkulose ist ein grosser Anstieg zu vermerken. Gezielt für die Behandlung des Schlafapnoe-Syndroms führt die Lungenliga Schulungen für die Mitarbeiter von Transportunternehmungen durch. Gerade bei Chauffeuren kann diese Krankheit fatale Folgen haben – Sekundenschlaf am Steuer und schon ist ein Unfall passiert. Auch in der breiten Öffentlichkeit wird das Thema immer bekannter. Durch vermehrte Abklärungen kann die Atembehinderung gezielt therapiert. Für die Betroffenen heisst dies ganz klar eine Verbesserung der Lebensqualität. Leider gab es auch einen deutlichen Anstieg von Tuberkulose-Erkrankungen in der Zentralschweiz. Die Beraterinnen wurden gemäss dem Leistungsauftrag mit den Kantonen Luzern, Zug, Nid- und Obwalden und Zug für die Umgebungsuntersuchung, Beratung und Information beigezogen.
Breites Kursangebot wird genutzt
Die Lungenliga Luzern-Zug kann nicht nur auf ein arbeitsreiches Jahr in der Beratung und der Therapie zurückschauen. Auch in der Prävention von Lungenkrankheiten ist die Liga in der Region stark verankert. Von Kindern, über Jugendlichen zu Erwachsenen: Die Lungenliga bietet allen etwas. Das Schwimmtraining für Asthma-kranke Kinder und auch das Rudertrainig „Powerlungs“ für jugendliche Asthmatiker stösst auf grosses Interesse. Die Erwachsenen können beispielsweise im Kurs „Fit und Fun“ mit Gymnastik und Nordic Walking ihre Fitness verbessern und in den Vorträgen über die gesunde Ernährungslehre Tipps für den Alltag holen. Daneben bietet die Lungenliga Kurse für Erwachsene zur Raucherentwöhnung an.
Gute finanzielle Situation
Die Lungenliga Luzern-Zug kann auf ein gutes Geschäftsjahr 2010 zurückschauen. Es resultiert ein Gewinn von 139‘758.- Franken. Das Betriebsergebnis konnte um erfreuliche 16 Prozent auf 368‘380.- Franken gesteigert werden. Die anwesenden Stimmberechtigten genehmigten die Jahresrechnung 2010 einstimmig.
Wechsel in der Geschäftsführung
Der langjährige Geschäftsführer Patrick Elmiger verlässt die Lungenliga Luzern-Zug per Ende Juni, um sich beruflich neu zu orientieren. Er hat seine Arbeit vor 10 Jahren angetreten und mit viel Herzblut die Lungenliga Luzern-Zug zu dem gemacht, was sie heute ist – DIE Ansprechpartnerin in allen Belangen rund um die Atmung. Sein Nachfolger Matthias Moritz wird die Geschäftsführung per 1. September 2011 antreten. Zurzeit ist er Geschäftsleiter der Bildungsinstitution „Internat/Tagesschule Horbach“ in Zug. Der studierte Arbeits- und Organisationspsychologe lebt mit seiner Familie in Ballwil. Die interimistische Geschäftsführung hat die stellvertretende Geschäftsführerin und Bereichsleiterin Heimtherapie Conny Bloch übernommen.
Den Jahresbericht 2010 der Lungenliga Luzern-Zug finden Sie hier