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Schweiz
Corinne Zosso, Geschäftsführerin der Lungenliga Schweiz, sagt dazu: „Wir sind vom Entscheid der eidgenössischen Räte enttäuscht. Nationalrat und Ständerat haben eindeutig am Willen der Schweizer Bevölkerung vorbei politisiert. Sie haben es versäumt, einen einheitlichen und wirksamen Schutz vor Passivrauchen auf nationaler Ebene zu schaffen. Das verwässerte Bundesgesetz schafft Wettbewerbsverzerrung und Bürokratie und wird in der Umsetzung zu Problemen führen. Der Vorstand der Lungenliga Schweiz wird nun die Situation analysieren und anschliessend entscheiden, ob eine Volksinitiative zum Schutz vor Passivrauchen lanciert werden soll. Es ist nun an den Kantonen, die zahlreichen Lücken des Bundesgesetzes zu stopfen und so eine griffige Gesetzgebung zu gewährleisten. Die Lungenliga wird sich deshalb auch weiterhin für kantonale Regelungen einsetzen.“
Weitere Informationen bei: Corinne Zosso, Geschäftsführerin Lungenliga Schweiz, 031 378 20 50.