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Schweiz
In den Kantonen Zürich und Basel-Stadt hat heute die Bevölkerung den Schutz vor Passivrauchen in öffentlich zugänglichen Innenräumen klar befürwortet. Die Krebsliga Schweiz, die Lungenliga Schweiz, die Schweizerische Herzstiftung, die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz und die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme sind erfreut über diese Volksentscheide. Das knappe Nein der Nidwaldner Stimmbevölkerung werten die Organisationen nicht als Ablehnung eines wirksamen Schutzes vor Passivrauchen, sondern als Ja für eine nationale einheitliche Lösung.
Stimmvolk klar für rauchfreie Gastronomie
Das Stimmvolk hat jetzt bereits in acht Kantonen (TI, SO, GR, AR, GE, UR, ZH, BS) rauchfreie Restaurants und Bars mit bis zu 79 Prozent deutlich gutgeheissen. In weiteren vier Kantonen (BE, FR, VD, VS) hat das Parlament einem wirksamen Schutz vor Passivrauchen in öffentlich zugänglichen Innenräumen zugestimmt. Auch heute spricht sich der Souverän klar für einheitliche und wirksame Regelungen aus und lehnt Ausnahmen, wie sie im Kanton Zürich zur Diskussion standen, ab.
Klares Signal an National- und Ständerat
Die Zulassung von Rauchbetrieben verwässert den Passivrauchschutz, verzerrt den Wettbewerb und hat Bürokratie und Willkür zur Folge. Ein Bundesgesetz mit Ausnahmeregelungen verunmöglicht einen wirksamen Schutz der Arbeitnehmenden und wird angesichts der kantonalen Beschlüsse zur Farce. Die Krebsliga Schweiz, die Lungenliga Schweiz, die Schweizerische Herzstiftung, die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz und die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme appellieren an die eidgenössischen Räte, dem Willen der Bevölkerung und der Kantone Rechnung zu tragen und eine längst fällige, nationale Regelung zum Schutz vor Passivrauchen ohne Ausnahmen zu erlassen.
Kontakt für weitere Informationen:
Otto Piller, Präsident Lungenliga Schweiz, 031 378 20 50.
Nicole Bulliard, Kommunikationsbeauftragte Prävention, Krebsliga Schweiz, 031 389 91 57