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Schweiz
In der Schweiz sind mehr als eine Million Menschen oder rund 1/6 der Wohnbevölkerung von einer chronischen Krankheit oder Behinderung betroffen. Chronische Krankheiten sind für betroffene Menschen meist mit negativen gesundheitlichen, sozialen oder finanziellen Konsequenzen verbunden und lösen bei ihnen oft auch Ängste aus, die den Arbeitsplatz betreffen.
Die Gesundheitsligen mit ihren multidisziplinären Teams und ihrem Fachwissen über Krankheitsverläufe und Lebenssituationen von Betroffenen sind besonders geeignet, in Fragen der beruflichen Eingliederung wirkungsvolle Unterstützung anzubieten. Sie wollen ihre diesbezüglichen Dienstleistungen und Hilfsangebote für Arbeitgebende und betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gezielt ausbauen.
Unter dem Dach der GELIKO Schweizerische Gesundheitsligen-Konferenz starten die Gesundheitsligen deshalb ein Projekt zur Verbesserung der beruflichen Eingliederung von Menschen mit einer chronischen Krankheit. Einerseits sollen Betroffene und ihre Angehörigen in ihren Bemühungen um berufliche Eingliederung möglichst optimal unterstützt werden; andererseits sollen Arbeitgebende bzw. Vorgesetzte und Personalverantwortliche von Unternehmungen sensibilisiert werden für die vielschichtigen Probleme, die mit einer chronischen Krankheit verbunden sein können. Mit Beratungen und anderen Hilfestellungen sollen im konkreten Einzelfall alle Beteiligten darin unterstützt werden, die persönliche Beeinträchtigung von Betroffenen am Arbeitsplatz zu vermindern und ihre Leistungsfähigkeit möglichst zu erhalten.
In den drei Pilotregionen Basel, Bern/Solothurn und Ostschweiz sollen die Dienstleistungs- und Hilfsangebote verschiedener kantonaler Gesundheitsligen in den kommenden Monaten ausgebaut, getestet und weiterentwickelt werden.
Mitwirkende Gesundheitsligen in den Pilotregionen
Pilotregion Basel:
Pilotregion Bern/Solothurn:
Pilotregion Ostschweiz:
Die GELIKO Schweizerische Gesundheitsligen-Konferenz vertritt die Interessen von Menschen mit chronischen Krankheiten in der Gesundheits- und Sozialpolitik und kämpft gegen negative gesundheitliche, finanzielle und soziale Folgen von chronischen Krankheiten (Herz-Kreislauf-Leiden, Krebs, Rheuma, Diabetes, Lungenkrankheiten, Cystische Fibrose, HIV/Aids, Allergien etc.). Sie ist der Dachverband der gesamtschweizerisch tätigen gemeinnützigen Organisationen, die sich im Gesundheits- und Sozialwesen für die Prävention spezifischer Krankheiten einsetzen, Betroffene unterstützen oder sich allgemein für Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung stark machen.
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