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St. Gallen
Die Basler Stimmbevölkerung hatte die Wahl: Beim 2008 beschlossenen, fortschrittlichen Passivrauchschutz bleiben oder die lückenhafte Minimalregelung des Bundes übernehmen und damit Rauchbetriebe und bediente Fumoirs wieder zu zulassen. Das Resultat zeigt, dass die Bevölkerung die Gesundheit ernst nimmt und einen Passivrauchschutz will, der diesen Namen tatsächlich verdient.
Der Urnenausgang setzt schweizweit ein Zeichen für die eidgenössische Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen», die der Basler Lösung entspricht. Die Initiative kommt dem Wunsch der Bevölkerung nach einem umfassenden Passivrauchschutz für alle Arbeitnehmenden und einer national einheitlichen Lösung nach.
Die Allianz «Schutz vor Passivrauchen» ruft die Nationalrätinnen und Nationalräte nun dazu auf, den Wunsch der Bevölkerung nach einem umfassenden Passivrauchschutz endlich ernst zu nehmen und die eidgenössische Volksinitiative in der Dezembersession anzunehmen oder die inakzeptablen Lücken im Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen entsprechend den Kernforderungen der Initiative zu schliessen.
Die eidgenössische Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» verlangt, dass alle Innenräume rauchfrei werden, die als Arbeitsplatz dienen oder öffentlich zugänglich sind (Restaurants, Bars, Schulen, Spitäler etc.). Fumoirs können eingerichtet werden, solange sie unbedient sind. In der ganzen Schweiz soll eine einheitliche Regelung gelten.
Für Fragen wenden Sie sich bitte an:
Cornelis Kooijman, Allianz «Schutz vor Passivrauchen», c/o Lungenliga Schweiz
Tel.: 031 378 20 49