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Aktuell

Lungenliga beider Basel reduziert Verwaltungsaufwand

Die Mitglieder der Lungenliga beider Basel haben anlässlich der Generalversammlung vom 21. Juni 2016 die Strategie der Gesundheitsorganisation für die kommenden fünf Jahre gutgeheissen. Wichtigste Punkte sind die Konzentration der Verwaltung am Standort Basel sowie der Ausbau des Angebots im Bereich Heimbeatmung. Neu in den Vorstand gewählt wurde der renommierte Lungenspezialist Dr. Franz Michel.

Generalversammlung 2016 Lungenliga beider Basel

Die Lungenliga beider Basel trimmt sich fit für die kommenden Jahre. An der Generalversammlung haben die Mitglieder der Strategie 2016 bis 2020 zugestimmt. Ziel ist die Konzentration auf die Kernbereiche und die Stärkung des Dienstleistungsangebots. Zu den wichtigsten Massnahmen gehören das Zusammenlegen der administrativen Arbeitsplätze in Basel und der Aufbau eines umfassenden Angebots zur spitalexternen Betreuung von Klientinnen und Klienten mit einem Beatmungsgerät.

 

Weniger Verwaltungsaufwand

Bislang waren die administrativen Arbeitsplätze der Lungenliga auf die beiden Standorte in Liestal und Basel verteilt. Im Lauf der zweiten Hälfte des kommenden Jahres werden sie an der bereits bestehenden Beratungsstelle an der Mittleren Strasse 35 in Basel zusammengelegt. Die Massnahme schafft eine noch effizientere Verwaltung mit kurzen Kommunikationswegen und dient dem Ziel der weiteren Reduktion des administrativen Aufwands. Bereits im vergangenen Jahr ist es gelungen, die Verwaltungskosten um drei Prozentpunkte auf 13 % zu senken. Somit fliessen sehr gute 87 % der Gelder direkt in die Projekte.

 

Sinnvolle Erweiterung des Angebots

Das Zusammenlegen der Arbeitsplätze hat keinen Einfluss auf das Dienstleistungsan-gebot. Nach wie vor werden Klientinnen und Klienten in den Bereichen Heimtherapie und Sozialberatung von der Beratungsstelle in Liestal aus betreut. Auch im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention werden alle Projekte auf Basis der bewährten Part-nerschaften mit demselben Engagement in beiden Basel weitergeführt. Die Dienstleistungen für Klientinnen und Klienten baut die Lungenliga beider Basel marktgerecht aus. Seit Kurzem bietet sie ein umfassendes Angebot im Bereich Heimventilation an: Auf Basis einer Verordnung seitens niedergelassener Lungen- oder Hausärzte übernimmt die Lungenliga die aktive Nachbetreuung aus dem Spital entlassener Lungenpatientinnen und -patienten mit Beatmungsgerät.

 

Dr. Franz Michel neu im Vorstand

Neu in den Vorstand gewählt wurde Dr. med. Franz Michel. Der renommierte Spezialist ist Facharzt für Pneumologie und Allgemeine Innere Medizin mit Zusatzausbildung in Tauchmedizin. Franz Michel war unter anderem Chefarzt am Schweizer Paraplegiker-Zentrum in Nottwil. Gemeinsam mit der Lungenliga hat er den Verein «Powerlungs» mitbegründet, welcher Jugendliche mit Asthma unterstützt. Er arbeitet heute an verschiedenen Kliniken, unter anderem an der Rehab Basel. Sein Spezialgebiet ist die Erkennung und Behandlung von nächtlichen Atemstörungen. Im Anschluss an die Generalversammlung widmete sich der frisch gewählte Franz Michel als Referent dem Thema Versagen der Atmung. Er erläuterte anschaulich, welche Muskeln am Atmungsvorgang beteiligt sind, und was geschieht, wenn sie durch Lähmung, z. B. bei Tetraplegie, ausfallen. Mit mechanischer Behandlung, Geräten und Training ist es möglich, die Funktionen teilweise zu kompensieren und so die Lebensqualität von Patienten zu verbessern.

 

Weitere Auskunft:

Sibylle Kraus, Geschäftsleiterin, 061 927 91 22

 

Die Lungenliga beider Basel unterstützt in der Region mehr als 4000 Menschen mit einer Atem-behinderung und trägt zur Prävention von Atemwegserkrankungen bei. Die Non-Profit-Organisation beschäftigt mehr als 40 Mitarbeitende.