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Sibylle Kraus neue Geschäftsführerin der Lungenliga

Während 17 Jahren hat Urs Brütsch die Lungenliga beider Basel erfolgreich geführt. Er wechselte per 1. Januar 2014 zur Krebsliga Schweiz. Am 1. Dezember 2013 hat Sibylle Kraus die Geschäftsführung übernommen. Die 45-jährige Betriebswirtschafterin hat zuvor das Schweizerische Rote Kreuz, Kanton Solothurn, geführt.

Am Abschiedsapéro für den langjährigen Geschäftsführer Urs Brütsch fasste Präsident Prof.
Markus Solèr in seinen Dankesworten die wesentlichen Entwicklungsschritte zusammen. Die 1999 erfolgte Fusion der vormals kantonalen Ligen zur Lungenliga beider Basel stellten die Basis für die weitere fachliche Entwicklung dar. Der Bereich Heimtherapie (Atemtherapiegeräte) verdreifachte sich innert 15 Jahren. Die Beratungsstelle ist in ein unverzichtbares Leistungsangebot für viele lungenkranke und atembehinderte Menschen. Der Aufbau der Fachstelle Tabakprävention ermöglichte die Realisierung verschiedenster Projekte.
In der Öffentlichkeit wurden in den letzten Jahren nicht die Dienstleistungen für rund 7000
Menschen wahrgenommen, sondern vor allem die gesundheitspolitische Arbeit zum Schutz vor Passivrauchen. Dank dem Engagement der kantonalen Lungenligen und vieler Partner sind heute die öffentlichen Räume rauchfrei.
Brütsch bleibt der Prävention treu. Er leitet ab kommendem Jahr den Bereich Prävention und
Früherkennung der Krebsliga Schweiz. Mit Sibylle Kraus hat der Vorstand der Lungenliga beider Basel eine erfahrene Managerin angestellt, die zuvor im Dienstleistungsbereich aber auch im Gesundheitswesen Erfahrung sammelte. Zuletzt leitete sie während 7 Jahren das Schweizerische Rote Kreuz, Kanton Solothurn.
In ihrer Antrittsrede hielt Kraus fest, dass sie mit dem motivierten Team die erfolgreiche Arbeit
weiterführen will. Die Herausforderungen sind vielfältig. In allen Leistungsbereichen werden die Vorgaben der Geldgeber umfassender und der Handlungsspielraum zu Gunsten der lungenkranken und atembehinderten Menschen muss immer wieder neu ausgelotet werden. Nur dank Spendengeldern kann die Lungenliga unbürokratisch und direkt helfen oder präventiv wirken.
Präsident Solèr wünscht der neuen Geschäftsführerin und dem ganzen Team einen erfolgreichen Start ins Jubiläumsjahr 111 Jahre Lungenliga.