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Das Asthma im Griff - Patientenporträts

 

Drei von sechs Mitglieder der Familie Reber aus Thun leiden an Asthma. Sie haben jedoch gelernt, mit ihrer Krankheit umzugehen.

Geschickt jongliert der 13-jährige Janosch mit seinem Fussball, dann passt er ihn seinem 8-jährigen Bruder Maurus zu. Dieser läuft einige Schritte, spielt den Ball zurück. Was aussieht wie eine normale Freizeitaktivität ist für die beiden nicht so selbstverständlich, wie es scheint. Wie ihre Mutter leiden sie an Asthma.
Janosch habe als kleines Kind oft gehustet und Schleim erbrochen, erzählt die vierfache Mutter Nicole Reber. Mit vier Jahren begann er seine Therapie. «Davor war er oft frustriert, weil er schnell an seine Grenzen stiess. Als sich dies besserte, wollte er nur noch Sport treiben.» Heute ist er im Fussballclub, im Turnverein, spielt Unihockey und boxt. «Bei einem Turnier merke ich schon, dass das Atmen anstrengender wird, das nervt natürlich», sagt er. «Es könnte aber viel schlimmer sein.»

Asthmaberatung Lungenliga Bern

Anders ist die Situation bei Maurus. Er kam zu früh auf die Welt und war während 18 Monaten auf Sauerstoff angewiesen.

Auch heute noch gerät er schnell ausser Atem. Vom Fussballspiel in der Pause lässt er sich dennoch nicht abhalten. «Wenn ich nicht mehr rennen mag, bin ich halt der Kommentator», erklärt er. Einzig Fangis mag er nicht: «Ich kann nicht so schnell rennen, wie die anderen Kinder und wäre immer der Fänger.»
Das Asthma schränke ihr Familienleben nicht extrem ein, sagt Nicole Reber. «Wir sind viel draussen an der frischen Luft. Aber wir müssen unsere Aktivitäten gut planen.» Froh sei sie um die Angebote der Lungenliga; die Beratung, die Schwimmkurse und den jährlichen «SportPlausch» - ein Highlight für die Kinder. Auch hätten die Fachpersonen der Lungenliga Verständnis für ihre Situation. «Einige Leute sehen mich als hysterische Mutter, die ihre Kinder verhätschelt. Ein Asthmaanfall kündigt sich aber nicht immer durch pfeifende Atmung an; meine Kinder werden apathisch. Und wenn dann niemand reagiert, kann es gefährlich werden.»

Asthmaberatung Lungenliga Bern

 

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