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Sauerstofftherapie

Durch eine gezielte Sauerstofftherapie beugen Patientinnen und Patienten den Folgen ihrer Krankheit vor. Zum Beispiel COPD und Cystische Fibrose können zu chronischer Atemnot und schliesslich zum Kollaps des Herzkreislaufsystems führen. Deshalb sind  Lungenkranke, die nicht genügend Sauerstoff aus der Atemluft aufnehmen können, auf eine zusätzliche Sauerstoffzufuhr angewiesen. Stark bemerkbar macht sich der Sauerstoffmangel  vor allem bei körperlicher Anstrengung wie Spazieren oder Gymnastik. Eine Sauerstofftherapie bietet Erleichterung!

 

Die langfristige Zufuhr von Sauerstoff

  • senkt die Atemnot und steigert damit Leistungsfähigkeit und Lebensqualität
  • unterstützt das Herz-Kreislauf-System und
  • erhöht die Lebenserwartung

 

Die Therapie wirkt nur dann, wenn der zusätzliche Sauerstoff mindestens 16 Stunden pro Tag eingeatmet wird. Optimal ist, die Therapie rund um die Uhr anzuwenden. Mehr dazu

 

Die Lungenliga Bern gibt auf ärztliche Verordnung Apparate und Zubehör ab:

Fachpersonen schulen die Betroffenen im Umgang mit den Geräten, kontrollieren diese sowie die  Therapiedaten oder nehmen auf ärztliche Anordnung Anpassungen vor. Zudem begleiten und betreuen Sie unsere Beraterinnen bei allen organisatorischen Fragen.

 

Sauerstoff-Flüssiggassystem

Die Patientinnen und Patienten erhalten einen stationären Behälter mit nach Hause, der regelmässig aufgefüllt oder ausgetauscht wird. Innerhalb der Wohnung können sie über eine entsprechende Zuleitung den Sauerstoff direkt von diesem Tank einatmen. Zusätzlich erhalten sie ein tragbares Gerät (ein «Portable»), das sie selber mit dem Flüssigsauerstoff aus dem Reservetank befüllen können.

 

Der Inhalt des «Portable» reicht je nach Grösse des Geräts und je nach Verbrauch für drei bis acht Stunden. Dank einem schweizweiten Tankstellennetz sind auch längere Reisen und Ausflüge möglich.

 

Geräte für die Sauerstoff-Therapie

Welches Gerät zum Einsatz kommt, hängt weitgehend davon ab, wie häufig die zu therapierende Person sich ausserhalb ihrer Wohnung aufhält.

Dieses kurz LOX (für liquid oxygen) genannte System wird eingesetzt,wenn die Betroffenen mobil sind und regelmässig während mehr als einer Stunde ihr Zuhause verlassen,wenn die Betroffenen eine konstant hohe Sauerstoffdosis benötigen, die aus technischen Gründen nicht mit einem Sauerstoff-Konzentrator verabreicht werden kann.

 

Flaschen und Konzentrator

Sauerstoff-Flaschen

Betroffene, die nur sporadisch Sauerstoff benötigen, erhalten komprimierten, in Flaschen abgefüllten Sauerstoff. Dieses System ist in der Handhabung sehr einfach; wegen der hohen Transport- und Abfüllkosten ist es jedoch für die langfristige Therapie ungeeignet.


Sauerstoff-Konzentrator
Sauerstoff-Konzentratoren filtern den Sauerstoff aus der Umgebungsluft, so dass die Betroffenen ihn direkt einatmen können. Die Patientinnen und Patienten können das Gerät jedoch nur innerhalb der eigenen vier Wände benutzen. Es eignet sich deshalb in erster Linie für Betroffene, die unregelmässig und nur für kurze Zeit ausser Haus sind. Sie verwenden dann Kleinflaschen mit Medizinalsauerstoff, die ausgetauscht werden, sobald sie leer sind.

 

Ferien mit  Sauerstoff-Therapie
Damit Sie gut vorbereitet genussvolle Ferien erleben, beraten wir Sie bei unseren Hausbesuchen oder auf der Beratungsstelle. Es ist uns wichtig, Sie kompetent über die Möglichkeiten der Sauerstoffversorgung in den Ferien zu beraten.
Wir verfügen über mehrere  mobile Sauerstoffkonzentratoren, welche auch für die nächtliche Sauerstoffzufuhr geeignet sind. Für Kunden, welche nur tagsüber Sauerstoff benötigen, stehen weitere Geräte zur Verfügung. Für Kunden mit Flüssigsauerstoff klären wir für Sie bei Bedarf gerne ab, welche Möglichkeiten im Ausland bestehen.

Die Miete der Geräte für die Ferien beträgt für den 1. – 4. Tag pauschal CHF 40.- für jeden weiteren Tag CHF 10.-/Tag. Sie können das Gerät telefonisch reservieren unter der Nummer 031 300 26 26 oder Sie teilen es Ihrer Lungenliga-Beraterin mit. Diese wird Ihnen das passende Gerät reservieren und mit Ihnen einen Termin auf der Beratungsstelle vereinbaren, um Ihnen das Gerät zu erklären und zu übergeben.

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