10 Alltagstipps zu mehr Achtsamkeit

 

Gerne präsentieren wir Ihnen zehn Tipps, die Ihnen zu mehr Achtsamkeit verhelfen:

 

TIPP 1: Frische Luft

  • Das Gehirn braucht Sauerstoff. Also öffnen Sie das Fenster gelegentlich und atmen tief und langsam die frische Luft ein. Das belebt und beruhigt. Noch besser ist ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft.

 

TIPP 2: Bewusste Atmung

  • Stehen wir unter Stress oder haben Angst, wird unser Atem flacher. Dies wiederum verringert die Sauerstoffaufnahme. Damit wieder genug Energie vorhanden ist, kann eine bewusste Bauchatmung helfen: Setzen Sie sich aufrecht hin. Atmen Sie richtig tief ein, so dass sich der Bauch nach aussen wölbt. Vier Sekunden einatmen und vier Sekunden ausatmen. Beim Ausatmen geht die Bauchdecke nach innen Richtung Wirbelsäule. Wiederholen Sie dies 5-10 Mal.

 

TIPP 3: Ruhe wirken lassen

  • Die Welt ist schnell und laut. Da ist Stille eine regelrechte Kraftquelle, welche man sich kaum mehr gewohnt ist. Finden Sie also einen Ort der Stille, an den Sie sich zurückziehen können und die Ruhe bewusst wahrnehmen können – ohne Handy, Radio, Fernseher und Strassenlärm.

 

TIPP 4: Mit der Kamera auf Entdeckungstour gehen

  • Mit einer Motivsuche in Ihrer täglichen Umgebung werden Sie den Blick auf sonst scheinbar unbedeutende Kleinigkeiten werfen. Durch dieses Entdecken können Sie abschalten und Ihren Alltag bereichern. Möglich ist auch pro Tag nur ein Bild zu machen. Also ein Motiv zu wählen, das es wirklich wert ist, festgehalten zu werden. Vergeben Sie einen passenden Namen dazu.

 

TIPP 5: Entspannungs-Moment

  • Wir funktionieren wie eine Feder: Nur mit dem richtigen Wechsel zwischen Belastung und Entlastung funktionieren wir. Es ist also wichtig die richtige Mischung aus Aufregung und Gelassenheit zu finden. Ob man nun beim Sport, beim Buch lesen, bei einem heissen Bad oder bei einem Treffen mit Freunden am besten entspannen kann, ist sehr individuell. Wichtig ist nur, dass man sich diese Momente einräumt. Hilfreich können beispielsweise «Terminblöcke» in der Agenda sein.

 

TIPP 6: Lachen ist die beste Medizin

  • Wer einen Lachanfall hatte, ist zwar kaputt, aber auch total entspannt. Warum also nicht an etwas Lustiges denken? Anfangen zu lächeln. Dann etwas kichern. Und schliesslich lauthals zu Lachen. Lustige Erinnerungen können dabei helfen. Auch Videos von Lieblingskomiker unterstützen das «Lach-Training».

 

TIPP 7: Notizen machen

  • Um den Kopf von belastenden To Do’s oder anderen Gedanken frei zu bekommen, hält man sie schwarz auf weiss fest. Schreiben Sie Ihre Gedanken nieder, damit Sie gegeben falls wieder darauf zurückgreifen können. Durch das Notieren selber bringt man schon eine gewisse Ruhe rein. Auch nimmt man sich beim Prozess Zeit zum Nachdenken, Sammeln und Sortieren. Ein schönes Notizbuch oder eine praktische App unterstützen das Vorhaben.

 

TIPP 8: Selbstgespräche führen

  • Unbewusst führen wir ständig Selbstgespräche: Wir bewerten in Gedanken mit gut / schlecht. Dies können Sie als Mittel zu mehr Gelassenheit nutzen: Anstatt das Hirn überwiegend negative Standard-Gespräche führen zu lassen, können Sie eine positive Richtung einschlagen. Gedanken haben eine ungeahnte Kraft. Wenn eine gewisse Botschaft besonders hilft, kann man daraus auch ein persönliches Mantra machen, dass Sie sich regelmässig vorsagen. Übrigens: Die Du-Perspektive soll noch entspannender wirken als die Ich-Perspektive.

 

TIPP 9: Permanente Erreichbarkeit ist nicht nötig

  • E-Mails lesen, Telefon beantworten, kurz alle Social-Media-Kanäle checken. Dank Smartphone sind wir 24h am Tag online und erreichbar – was viele Vorteile mit sich bringt. Aber diese digitalen Ablenker sind in der Summe wahre Zeitfresser. Gönnen Sie sich also regelmässig «digitale Auszeiten». Eine bewusste Auszeit: Ein paar Stunden am Tag im Flugmodus oder abends das Handy in einem Zimmer deponieren. Auch können da Blocker-Apps oder verschiedene Profile hilfreich sein.


TIPP 10: Neues Kennenlernen

  • In der Regel befassen wir uns täglich mit dem Gleichen. Um Abstand von unserem Umfeld und dem Alltagstrott zu gewinnen, lohnt es sich ab und zu die Perspektive zu ändern und den Horizont zu erweitern. Suchen und nutzen Sie Gelegenheiten, um etwas Neues kennenzulernen. Möglichkeiten gibt es viele, wobei es nicht immer Aussergewöhnliches sein muss. Zum Beispiel einen anderen Arbeitsweg zu wählen. Oder ein neues Rezept mit aussergewöhnlichen Zutaten ausprobieren. Oder am Achtsamkeitstraining der Lungenliga Thurgau teilnehmen.

 

 

Erfahren Sie mehr über darüber in unserem Achtsamkeitstraining