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Massnahmen für besonders gefährdete Menschen

  • Sind Sie atemwegserkrankt?

  • Sind Sie lungenerkrankt?

Für neue und aktuelle Informationen besuchen Sie bitte die Webseite des BAG für besonders gefährdete Menschen oder kontaktieren Sie die Infoline: +41 58 463 00 00, täglich 24 Stunden.

Krankheiten und ihre Folgen

  • Schweres Asthma
  • COPD
  • Schlafapnoe
  • Tuberkulose
  • Heimbeatmete Menschen
  • Tabakkonsum

Weitere Informationen

Freizeittipps für die Zeit zu Hause

  • Für die Seele: Kontakte bei Sorgen & Ängsten

  • Geniessen: Back- und Kochrezepte

  • Spiel & Spass: Rätsel & Quiz 

  • Fürs Gemüt: Musiksendungen und Konzerthinweise

  • Für den Geist: Lesetipps

  • Kreatives: Bastelideen

Tipps & Tricks

  • Sie können Ihr Zuhause verlassen, solange sie strikt die Hygiene- und Verhaltensregeln befolgen.

  • Vermeiden Sie unnötige Kontakte und halten Sie Abstand zu anderen Personen (mindestens zwei Meter).

  • Besonders gefährdete Personen sollen:

    • direkte Kontakte mit Personen vermeiden, die nicht im gleichen Haushalt leben

    • Keinen Kontakt mit Erkrankten haben

    • Orte mit hohem Personenaufkommen (zum Beispiel Bahnhöfe, öffentliche Verkehrsmittel) und Stosszeiten (zum Beispiel Einkaufen am Samstag, Pendelverkehr) vermeiden. Menschenansammlungen mit mehr als 5 Personen sind verboten.

    • Wenn möglich eine Freundin, einen Freund oder Nachbarn einkaufen lassen oder online oder per Telefon bestellen. Sie finden auch Unterstützungsangebote bei verschiedenen Organisationen, über Ihre Gemeinde oder im Internet.

    • Nutzen Sie für geschäftliche und private Treffen bevorzugt das Telefon, Skype oder ein ähnliches Hilfsmittel.

    • Auf das Rauchen verzichten

  • Nehmen Sie Ihre Medikamente wie vom Arzt verschrieben ein. Besprechen Sie eine Anpassung nur in dringenden Fällen mit Ihrer behandelnden Ärztin / Ihrem behandelnden Arzt.

  • Hinweis: Inhalative Steroide gelten nicht als immunsuppressive Therapie.

  • Arbeitgeber/innen ermöglichen besonders gefährdeten Personen, ihre Arbeit von zu Hause aus zu erledigen. Dazu treffen sie geeignete organisatorische und technische Massnahmen.

  • Kann die besonders gefährdete Person nur vor Ort arbeiten, müssen die Arbeitgeber/innen dafür sorgen, dass sie die empfohlenen Hygiene- und Verhaltensmassnahmen (Hände waschen, Abstand halten) einhalten kann. Kann ein Arbeitgeber/in die genannten Vorgaben nicht erfüllen, muss sie der besonders gefährdeten Person den Lohn fortzahlen. Eine besonders gefährdete Person teilt ihre besondere Gefährdung ihrem Arbeitgeber durch eine persönliche Erklärung mit. Der Arbeitgeber kann fallweise ein ärztliches Attest verlangen.

Kontakte von Behörden & Organisationen

 

Bund und Kantone

Bundesamt für Gesundheit (BAG)

Kantone

 

Organisationen

Lungenliga engagiert im Contact Tracing


Zum aktuellen Zeitpunkt ist die Mehrheit der kantonalen Lungenligen schweizweit im Contact Tracing engagiert: 11 kantonale Lungenligen sind in 13 Kantonen für das Contact Tracing tätig. Der tägliche Anruf ist während der Isolation bzw. der Quarantäne ein wichtiger Kontakt zur Aussenwelt, in dem auch das psychische Befinden und nicht nur der medizinische Gesundheitszustand thematisiert wird, was spezifisches Fachwissen und psychologisches Feingefühl erfordert. Voraussetzungen, welche insbesondere Personen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich mitbringen. Ein dafür qualifiziertes Personal ist daher unumgänglich.

Die Lungenliga ist, zusammen mit dem Kompetenzzentrum Tuberkulose, die wohl einzige Institution in der Schweiz, die bereits seit langem jährlich bis zu 270 Contact Tracings im Rahmen von Tuberkuloseerkrankungen durchführt. Bei Bedarf können die kantonsärztlichen Dienste auch Contact Tracing und Beratungen bei anderen übertragbaren Krankheiten wie z.B. COVID-19 veranlassen und die kantonalen Lungenligen dafür beiziehen.

Durch die telefonischen Kontakte mit infizierten Personen und deren Kontaktpersonen leistet die Lungenliga einen wesentlichen Beitrag und setzt sich somit stark für die zurzeit wirksamste Methode ein um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Ein Einblick in den Alltag des Contact Tracings im Kanton Zug finden Sie im Radiobeitrag.