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Spenden verbessern die Lebensqualität von Lungenkranken

Mit Angeboten wie betreuten Reisen, Kursen und Forschungsförderung ermöglicht die Lungenliga lungenkranken Menschen eine höhere Lebensqualität. Um diese Projekte umsetzen zu können, ist sie auf Spenden angewiesen. Die neue Spendenkampagne der Lungenliga Schweiz soll aufzeigen, wie sich Betroffene tagtäglich fühlen.

Stellen Sie sich vor, Sie sind unter Wasser und Ihnen geht langsam die Luft aus. Erst in letzter Minute gelangen Sie an die Oberfläche – und können nach Luft schnappen. Dieses beklemmende Gefühl ist für Menschen, die an einer Lungenkrankheit wie COPD (Chronic obstructive pulmonary disease), Asthma, Cystischer Fibrose oder Idiopathischer Lungenfibrose leiden, alltäglich. Mit der neuen Spendenkampagne will die Lungenliga nachvollziehbar machen, wie sich Menschen mit einer schweren Lungenkrankheit fühlen.

 

Vielfältige Projekte dank Spenden

Pro Jahr betreut die Lungenliga über 90’000 Patientinnen und Patienten und unterstützt diese in ihrem Alltag. Sie setzt sich auf verschiedenen Ebenen dafür ein, dass Betroffene trotz ihrer Krankheit eine möglichst hohe Lebensqualität erreichen. Auch engagiert sie sich in der Prävention, damit Krankheiten frühzeitig diagnostiziert werden und so eine bessere Behandlung erlauben sowie damit Gesunde gar nicht erst krank werden. Viele dieser Leistungen sind jedoch nicht kostendeckend. Deshalb ist die Lungenliga auf Spenden angewiesen. Im vergangenen Jahr haben knapp 80'000 Privatpersonen und 23 Stiftungen gemeinsam rund sechs Millionen Franken gespendet. Damit konnten unter anderem folgende Projekte finanziert werden:

 

·        Die Luftholtage sind Entlastungsaufenthalte für lungenkranke Menschen und deren Angehörige. Diese bieten neben Entspannung und Erholung auch lehrreiche Teile mit Atemübungen und Erfahrungsaustausch, welche den Betroffenen einen besseren Umgang mit der Krankheit vermitteln. 2016 nahmen an den fünf von der Lungenliga angebotenen Reisen insgesamt 135 Lungenliga-Patientinnen und -Patienten sowie deren Angehörige teil.

·        Mit der COPD-Kampagne sensibilisiert die Lungenliga Risikopersonen für die – scheinbar harmlosen – Symptome wie Husten, Atemnot und teils Auswurf. Denn wenn die Krankheit frühzeitig erkannt wird, lässt sich der Krankheitsverlauf verlangsamen.

·        Durch ihren Forschungsfonds unterstützt die Lungenliga jährlich vielversprechende Forschungsprojekte in den Bereichen Luft und Lunge aus der experimentellen Grundlagenforschung sowie der klinisch angewandten Forschung mit insgesamt rund 625'000 Franken.

·        Menschen mit Lungenkrankheiten können auf ein breites Angebot an Kursen zählen. Die kantonalen Lungenligen führen unter anderem Atemschulungen, Bewegungskurse, Asthmapatientenschulungen, Erfahrungsaustauschgruppen mit Betroffen, Lungensportgruppen und Rauchstopp-Kurse durch.

·        Das Projekt ready4life hat zum Ziel, ein rauchfreies Leben bei Jugendlichen zu fördern. Mit einem SMS-Coaching-Programm werden unter anderem die Selbst- und Sozialkompetenz sowie die Widerstandsfähigkeit gegenüber Suchtmitteln gestärkt.

·        «Besser leben mit COPD» ist ein Projekt, das die Selbstmanagement-Kompetenzen der an COPD erkrankten Menschen fördert und damit die Anzahl der im Spital verbrachten Tage senkt.

 

Spendenkonto: 30-882-0

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Lungenliga Schweiz

Ursula Luder, Bereichsleiterin Fundraising

Tel. 031 378 20 76, u.luder@STOP-SPAM.lung.ch

 

Lungenliga Schweiz

Regula Bur, Mediensprecherin

Tel. 031 378 20 72, r.bur@STOP-SPAM.lung.ch

 

Leben heisst atmen

Die Lungenliga berät und betreut Menschen mit Lungenkrankheiten und Atembehinderungen, damit sie möglichst beschwerdefrei und selbständig leben können und eine höhere Lebensqualität erreichen.

Fachlich gut vernetzt vertritt sie die Anliegen ihrer Patientinnen und Patienten und fördert deren Selbsthilfe. Mit Prävention und ihrem Engagement für saubere Luft setzt sich die Lungenliga dafür ein, dass immer weniger Menschen an Lunge und Atemwegen erkranken.