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Medikamente

Medikamente zur Asthma-Behandlung

Es gibt zwei Gruppen von Medikamenten zur Behandlung von Asthma:

 

  1. Medikamente zur Erweiterung der Bronchien
    Sie werden bei einem Asthma-Anfall inhaliert und erweitern sofort die Bronchien. Solche Medikamente wirken, indem sie die Bronchialmuskulatur entspannen. Es gibt kurzwirksame Mittel zur schnellen Therapie eines Asthma-Anfalls und zur Vorbeugung von Atemnot beim Sport sowie langwirksame Medikamente zur Vorbeugung von Anfällen. Die langwirksamen Medikamente sind geeignet für Patientinnen und Patienten mit mittelschwerem und schwerem Asthma. Medikamente zur Erweiterung der Bronchien werden normalerweise in Kombination mit der zweiten Medikamentengruppe eingesetzt.

  2. Medikamente zur Entzündungshemmung in den Bronchien
    Auch diese Medikamente werden meist inhaliert, damit sie genau dorthin gelangen, wo sie wirken sollen. Bereits kleine Mengen des Wirkstoffs reichen aus, um eine gute Wirkung zu erzielen. Das massive Überschreiten der empfohlenen Dosis kann das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen.

Entzündungshemmende Schmerzmedikamente (z.B. gegen Kopfschmerzen oder rheumatische Krankheiten) sind für die Behandlung eines Asthma-Anfalls ungeeignet und können unter Umständen die Beschwerden sogar verschlimmern!


Damit die inhalierbaren Medikamente ihre volle Wirkung entfalten können, müssen die Betroffenen zuerst die richtige Inhalationstechnik lernen. Erste Ansprechperson ist die Hausärztin oder der Hausarzt. Zusätzlich organisieren kantonale Lungenligen gezielte Schulungen für Asthmatikerinnen und Asthmatiker.