Passivrauchen: für Kinder besonders gefährlich

Wird in der Umgebung geraucht, atmen auch Nichtrauchende giftige und krebserregende Schadstoffe ein. Besonders verletzlich gegenüber Rauch sind die Organe von Kindern. Weltweit sterben jährlich 600‘000 Menschen an den Folgen des Passivrauchens. Was können Sie tun, um sich und andere zu schützen?

Seit dem 1. Mai 2010 gelten schweizweit Gesetz und Verordnung zum Schutz vor Passivrauchen. Somit ist Rauchen verboten

  • in sämtlichen geschlossenen, öffentlichen Räume wie Einkaufszentren, Schulen, Kinos und Sportanlagen,
  • in Arbeitsräumen,
  • in den meisten Restaurants und Bars.

Die Gesetze in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft gehen noch weiter als das Bundesrecht. So sind in Gaststätten nur unbediente Raucherräume erlaubt und Raucherlokale verboten.

 

Kinder stark gefährdet

Während der Tabakrauch aus öffentlichen Räumen weitgehend verbannt ist, bleibt er die wichtigste Luftverschmutzung in Innenräumen. Besonders gefährdet durch Passivrauchen sind Kinder, insbesondere Kleinkinder. Weil sie häufiger ein- und ausatmen als Erwachsene, nehmen sie mehr Schadstoffe auf. Ihre Organe nehmen schneller Schaden, weil sie noch nicht vollständig entwickelt sind.

 

Störender Rauch aus der Nachbarwohnung

Ein häufiger Fall von Luftverschmutzung in Innenräumen ist Rauch aus der Nachbarwohnung, der durch die Lüftung, undichte Stellen im Gebäude oder durch geöffnete Fenster in die eigene Wohnung oder auf den Balkon dringt. Wenn Sie sich durch übermässiges Rauchen einer Hausbewohnerin oder eines Hausbewohners gestört fühlen, können Sie gemäss unserer Anleitung gegen diese Belästigung vorgehen.