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COPD: Mit dem Rauchen aufhören und die eigene Haut retten

400'000 Menschen sind von der chronisch obstruktiven Lungenkrankheit (COPD) betroffen. 90 Prozent von ihnen rauchen oder haben geraucht. Der morgendliche Husten ist ein erstes Symptom einer COPD.

Am 14. November, am Vortag des internationalen COPD-Welttages, unternimmt die Lungenliga eine Reise in die Zukunft, um die Folgen eines übermässigen Tabakkonsums sichtbar zu machen.

Dank einer Reise in die Zukunft sieht Doc Brown, warum Marty morgens immer hustet: Marty rauchte während 20 Jahren und ist nun an COPD erkrankt. Doc Browns neue Erfindung die Fotobox SmokeFree zeigt Marty auf, wie sich der Zustand der Lunge durch übermässigen Tabakkonsum auch an einer vorzeitigen Hautalterung im Gesicht widerspiegelt. Die vorzeitige Hautalterung ist im Gesicht deutlich sichtbar, während sich die Auswirkungen auf die Lunge erst mit der Zeit zeigen.

 

Die Symptome einer COPD: morgendlicher Husten, oft auch Auswurf und Kurzatmigkeit, machen sich meist erst bemerkbar, wenn die Krankheit bereits ausgebrochen und die Lungenfunktion stark eingeschränkt ist.

Heute, am 14. November, kann die Reise in die Zukunft mit der Fotobox SmokeFree zwischen 9.00 bis 15.00 Uhr auf dem Berner Kornhausplatz und in Lausanne am Bahnhof Flon ab 6.30 bis 13.30 Uhr unternommen werden.

 

Die Lungen schützen

COPD ist nicht heilbar, der Krankheitsverlauf kann jedoch gebremst und die Lebensqualität erhalten werden. Eine frühzeitige ärztliche Diagnose sowie das Vermeiden von lungengängigen Schadstoffen wie Zigarettenrauch, Feinstaub und Gas, sind dafür zwingend. Im November bieten die kantonalen Ligen an verschiedenen Standorten kostenlose Lungenfunktionsmessungen an, zudem kann ein Online-Arzt konsultiert werden. Ein Online- COPD-Risikotest kann erste Hinweise geben, die anschliessend von einem Facharzt abgeklärt werden müssen.

 

Besser leben mit COPD

Mehrere kantonale Lungenligen lancieren ab Januar 2018 das Selbstmanagement-Coaching „Besser leben mit COPD" für COPD-Betroffene. Durch die enge Zusammenarbeit mit einem Lungenfacharzt und einer Fachperson der Lungenliga, lernen die Betroffenen besser mit ihrer Krankheit im Alltag umzugehen, was sowohl sie selbst und ihre Angehörigen als auch die Ärzte und das medizinische Fachpersonal entlastet.

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an

Andrea Adam

Mediensprecherin Lungenliga Schweiz

031 378 20 72

a.adam@STOP-SPAM.lung.ch

 

Andreas Besmer

Projektleiter Politik, Luft & Gesundheit Lungenliga Schweiz

079 304 35 58

a.besmer@lung.ch