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Aktuell

Ein Leitfaden hilft bei der Diagnose von Tuberkulose

Das Handbuch Tuberkulose, das unter der Verantwortung der Lungenliga Schweiz überarbeitet und nun publiziert wurde, unterstützt medizinische Fachpersonen bei der Diagnose und Behandlung von Tuberkulose. Nur wenn die Infektionskrankheit frühzeitig erkannt und rasch behandelt wird, ist es möglich, die Zahl der Tuberkulosefälle in der Schweiz weiterhin auf einem tiefen Niveau zu halten.

Seit 2009 gab es in der Schweiz durchschnittlich 532 neue Tuberkulosefälle pro Jahr. Da die Symptome unspezifisch sind, ist die Diagnose der Tuberkulose schwierig und oft verzögert. Gemäss einer 2018 publizierten Studie aus der Schweiz betrug die Verzögerung zwischen dem Auftreten der ersten Symptome bis zum Therapiebeginn sieben Wochen (Medianwert). Zwar ist die durch das Gesundheitssystem bedingte Verzögerung von zwei Wochen (erste Konsultation bis zum Therapiebeginn) im Vergleich zu anderen Ländern relativ tief. Wie die Studie zeigt, besteht jedoch insbesondere bei Hausärzten Sensibilisierungsbedarf, denn diese werden in 50% der Fälle als erstes konsultiert.

 

Handbuch hilft bei der Diagnose

Das Kompetenzzentrum Tuberkulose der Lungenliga Schweiz hat gemeinsam mit dem Bundesamt für Gesundheit diese Woche das aktualisierte Handbuch Tuberkulose herausgegeben. Der Leitfaden unterstützt Fachpersonen des Gesundheitswesens bei der Diagnose, Behandlung, Durchführung von Umgebungsuntersuchungen und dem administrativen Management von Tuberkulose.

 

Mehr Informationen: www.tbinfo.ch

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Lungenliga Schweiz

Regula Grünwald

Mediensprecherin

Tel. 031 378 20 72

r.gruenwald@lung.ch