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Jahresbericht 2019


Die Lungenliga engagiert sich für mehr Luft fürs Leben

«Mehr Luft fürs Leben» – dies ist der neue, 2019 eingeführte Leitsatz der Lungenliga. Buchstäblich mehr Luft fürs Leben verschaffte die Lungenliga im vergangenen Jahr ihren Patientinnen und Patienten, als sie ihnen im Rahmen des Selbstmanagement-Coachings «Besser leben mit COPD» einen besseren Umgang mit ihrer Krankheit aufzeigte oder ihnen mit den Luftholtagen begleitete Ferien ermöglichte. Für mehr Luft fürs Leben engagiert sich die Lungenliga auch, indem sie in Bildung und Forschung investiert, beispielsweise mit der Ausarbeitung einer höheren Fachprüfung Fachexpertin, Fachexperte Respiratory Care mit eidg. Diplom oder der Förderung eines Forschungsprojekts zur Früherkennung von Lungenkrebs. Und schliesslich leitet der Claim «Mehr Luft fürs Leben» die Lungenliga auch in politischen Belangen. Durch die Kooperation mit der internationalen Organisation «Tobacco Free Portfolios» soll die Tabakindustrie geschwächt und der Finanzplatz Schweiz gestärkt werden.
 

Jahresbericht des Forschungsfonds


Im Jahr 2019 haben sich insgesamt 24 Forschungsteams um einen Förderbeitrag beworben. Insgesamt wurden dabei rund 2,9 Millionen Franken beantragt.
 

vivo Frühling 2020


«Je öfter ich Sport trieb, desto einfacher wurde es»
Schweres Asthma und Übergewicht machten Sport für den 17-jährigen Frederick Oehl zur Qual.
Seit er das Rudern entdeckt hat, ist er jedoch kaum mehr zu bremsen.
 

Asthma-Tagebuch

Dieses Asthma-Tagebuch soll Ihnen helfen, besser mit Ihrem Asthma zu leben und nach erfolgter Instruktion durch Ihren Arzt die Therapie eigenverantwortlich optimal zu gestalten und rechtzeitig richtig zu handeln.
 

vivo Herbst 2019


«Ich lebe noch immer mein Leben»
Antoine Roulet leidet an Amyotropher Lateralsklerose (ALS). Trotz Einschränkungen bleibt er positiv.
 

Tanken Sie unterwegs Flüssigsauerstoff

Dank dem schweizweiten Netz sind auch längere Reisen möglich. Die Tankstellen befinden sich an zentral gelegenen Standorten. Sie sind sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto gut erreichbar.
 

Faktenblatt Radon

Nach dem Rauchen ist Radon in Europa die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Das Edelgas verursacht europaweit nahezu 10 Prozent der Lungenkrebsfälle. Radon kann aus dem Boden durch undichte Gebäudehüllen in Innenräume und über die Atemwege in die Lunge gelangen. Dort kommt es durch die radioaktiven Zerfallsprodukte des Radons zu einer lokalen Strahlenbelastung, was zu Lungenkrebs führen kann.

 

Faktenblatt störender Rauch aus der Nachbarwohnung

Tabakrauch ist die wichtigste Luftverschmutzung in Innenräumen. Wenn Sie sich durch übermässiges Rauchen einer Mitbewohnerin oder eines Mitbewohners gestört fühlen, können Sie durchaus gegen diese Belästigung vorgehen. Was ist zu tun? Die Lungenliga schlägt folgendes Vorgehen vor:

 

Faktenblatt Feinstaub

Die Atemluft ist mit kleinen und kleinsten Partikeln durchsetzt. Mit jedem Atemzug gelangt dieser Feinstaub in die Atemwege. Je kleiner die Partikel sind, desto tiefer dringen sie in die Lungen ein. Eine hohe Feinstaubbelastung der Luft kann die Selbstreinigung der Atemwege überfordern und so langfristig Krankheiten verursachen.

 

Faktenblatt Kohlenmonoxid

Kohlenmonoxid (oder Kohlenstoffmonoxid) ist ein gefährliches Atemgift, da es leicht über die Lunge aufgenommen wird. Dieses stellt in der Schweiz im Allgemeinen allerdings keine Gefahr mehr dar. Dies ist hauptsächlich auf strengere Vorschriften bei der Ausrüstung von Industrieanlagen und Autos (Katalysatoren) zurückzuführen.