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Hier beantworten regelmässig Lungenspezialisten Ihre Fragen zu Lungen- und Atemwegserkrankungen.

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10.11.15 16:20 COPD
Ellen Rösch
Sehr geehrter Herr Dr. Roth
Danke, dass ich an Sie schreiben darf.
1. Mai 2014 erkrankte ich an Bronchitis, wurde 2 x mit Antibiotika behandelt ohne Erfolg. Im Dezember hatte ich eine Behandlung mit Cortison, die Symptome waren bereits nach einem Tag verschwunden, die Behandlung wurde 3 Wochen durchgeführt.
Innerhalb einiger Wochen war ich wieder gleich weit, wie vorher. Pfeiffender Atem, ausatmen schwer. Ich bin Nichtraucherin 1950 geboren. Zur Zeit nehme ich Bryonia D12 Globoli (selber verordnet) und im Moment löst sich grüner Auswurf. Weitere Globuli habe ich bestellt: Carbo vegetabilis C30 und Natrium sukfuricum C30.
Wenn ich sehe, wie viel Alkohol ein Alkoholiker trinken muss, bis dann eine Leberzirrhose eintritt, denke ich, dass sich mein Körper auch selber heilen kann. Auf jeden Fall möchte ich kein Kortison sprich keine Behandlungen mit Hormonen mehr an mir vornehmen lassen. Es ist kein Leben in einem Körper, der unter Einfluss von Cortison steht.
Meine Frage: Kennen Sie eventuell weitere homöopathische Produkte, die mich auf meinem Weg zur Heilung meiner Lunge unterstützen könnten? Danke sehr, dass Sie darüber nachdenken und mich eventuell informieren.

Mit freundlichen Grüssen

Ellen Rösch
10.11.15 22:27
Thomas Rothe
Guten Abend Frau Rösch
Es lohnt sich nie in Extreme zu verfallen, d.h. etwas gänzlich ablehnen und nur ein anderes Extrem gut zu finden. Ich schätze es, dass Sie nicht blind alles mit sich machen lassen wollen und auch der Natur etwas vertrauen.
Die Tatsache, dass der Mensch im Durchschnitt heute doppelt so lange lebt als früher, hat aber auch etwas mit der Schulmedizin zu tun. Früher ist man oft an einer Lungenentzündung gestorben, heute selten - wegen der Antibiotika
Ihre Geschichte tönt nach Asthma, nicht nach COPD. Am Asthma sind vor der Entdeckung des Kortisons viele Menschen elendlich erstickt. Kortison in Tabletten oder Spritzen braucht es heute glücklicherweise nur selten. Inhalationen mit Kortisonen haben keine Hormonnebenwirkungen und können ein grosser Segen sein. Verschliessen Sie sich bitte nicht blind einer Option, die Ihnen helfen kann und nicht schaden würde. Es gibt nicht nur Nebenwirkungen der Medikamente, sondern auch der Krankheit. Beim Asthma wäre das die ständige Atemnot und Husten, im schlimmsten Fall der Tod.
Suchen Sie sich einen Arzt Ihres VErtrauens. Er darf aber auch nicht extrem sein, sondern muss für alles aufgeschlossen sein
Viel Erfolg
herzlicher Gruss
12.11.15 10:14 Danke
Ellen Rösch
Sehr geehrter Herr Dr. Rothe,
ich danke Ihnen sehr für Ihre Antwort. Sie haben recht, ich werde inhalieren (steht schon einige Zeit bei mir zu Hause bereit).

Mit freundlichen Grüssen

Ellen Rösch
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