Der Lungenfunktionstest (Spirometrie)

 

Eine Spirometrie lässt sich einfach, schmerzfrei und innerhalb weniger Minuten durchführen. Sie misst die Atmung und weist obstruktive Lungenkrankheiten wie COPD nach. Eine Spirometrie wird empfohlen für Personen,

 

  • die oft husten,
  • rauchen und über 45 Jahre alt sind,
  • bei raschem Gehen Atemnot bekommen,
  • sich um die Gesundheit ihrer Lungen sorgen,
  • bereits wegen einer Lungenkrankheit in Behandlung sind.

 

Das Gerät misst das Atemvolumen sowie die Geschwindigkeit beim Ausatmen. Beträgt der Anteil der ausgeatmeten Luft in der ersten Sekunde weniger als 70 Prozent der eingeatmeten Luft, sind die Atemwege verengt. Da sowohl COPD als auch Asthma die Ursache sein können, findet ein zweiter Test statt: Die Patientin oder der Patient inhaliert ein Medikament, das die Atemwege erweitert. Dieses zeigt nur bei Asthma-Betroffenen Wirkung. Bei COPD reagieren die Atemwege nicht und bleiben verengt. Durch die Spirometrie lässt sich über einen längeren Zeitraum auch beobachten, ob eine Therapie Wirkung zeigt.

 

Die kantonale Ligen bieten auf Anfrage Spirometrie-Messungen an. Informieren Sie sich bei der Lungenliga in Ihrer Nähe.

 

 

Film zum Lungenfunktionstest